Pfefferminz-Hechtgesicht: Luciocephalus pulcher
Ein unglaublich bizarrer, nadelförmiger Labyrinthfisch, perfekt daran angepasst, ein treibendes Stück Totholz nachzuahmen.

Pfefferminz-Hechtgesicht
Das Pfefferminz-Hechtgesicht, wissenschaftlich Luciocephalus pulcher, ist eine faszinierende Süßwasserart, beliebt wegen markantem Aussehen und einzigartigem Verhalten. Lebhafte Rot-, Blau- und Orangetöne auf dem länglichen, seitlich abgeflachten Körper; schlankes Profil und schillernde Muster unter passender Beleuchtung. Neugieriges, manchmal verspieltes Verhalten macht es zu einem Highlight in privaten und öffentlichen Aquarien.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Langsam fließende Gewässer Südostasiens, Mekong-Becken. Schwarzwasser mit weichem, saurem Wasser, Laubstreu und untergetauchter Vegetation. Warme, stabile pH-Werte; dichte Pflanzen und Wurzelstrukturen als Schutz und Futterquelle.
Pflegeanforderungen
pH 6,0–7,0, 24–28°C (75–82°F), weich bis moderat hart (2–12 dGH). Mindestens 75 Gallonen. Weicher Sand oder feiner Kies; gedämpftes bis mäßiges Licht; schwimmende und dichte Pflanzen; Treibholz und Laubstreu.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser in Gefangenschaft: hochwertige Flocken für Fleischfresser, Pellets, gefrorenes und lebendes Futter wie Artemia, Mückenlarven und Insekten. 1–2 mal täglich; Futter innerhalb weniger Minuten verzehrt.
Verhalten & Temperament
Halbaggressiv und territorial, besonders in der Brutzeit. Lebhaft; schwimmt auf verschiedenen Ebenen. Gruppenhaltung von 5–6 Tieren kann Stress mindern — ausreichend Platz gegen Revierstreit. Aggression gegenüber kleineren Beifischen möglich.
Beifische
Friedliche, ähnlich große Arten wie Tetras, größere Rasboras, Guramis; größere Corydoras. Guppys, Bettas und kleine Beute vermeiden; Garnelen können gefressen werden.
Zucht
Maulbrüter; Weibchen trägt befruchtete Eier im Maul. Warmes, saures Wasser; dichte feinblättrige Pflanzen. Nach dem Laich Männchen und Weibchen trennen. Jungfische nach 20–40 Tagen frei schwimmend.
Häufige Gesundheitsprobleme
Anfällig für Ich (Ichthyophthirius multifiliis) bei Stress oder schlechtem Wasser. Flossenfäule durch Verletzungen oder schlechte Qualität. Regelmäßige Beobachtung; ein gut geführtes


















