Petricola-Wels: Synodontis petricola
Ein charmanter, hochsozialer Zwerg-Synodontis, endemisch im Tanganjikasee.

Petricola-Wels
Der Petricola-Wels, wissenschaftlich Synodontis petricola, ist ein kleiner, faszinierender Süßwasserfisch aus den Großen Afrikanischen Seen. Schlanker Körper mit dunklen Flecken auf hellem Grund; lange Rücken- und Brustflossen. Relativ robust und anpassungsfähig; nutzt Felsstrukturen als Unterschlupf und Spielplatz.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Felsige Ufer und Flusszuflüsse des Tanganjikasees. Klares Wasser, felsiger Substrat, Mischung aus Schwarz- und Klarwasser-Bedingungen.
Pflegeanforderungen
pH 6,0–7,5 (EN says 6-7.5 in care section), 72°F–82°F (22°C–28°C), 5–18 dGH. Mindestens 30 Gallonen. Glatter Kies oder Sand; Felsen, Treibholz, dichte Pflanzen; moderate Beleuchtung mit Schattenzonen.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: sinkende Pellets, Flocken, gefrorenes oder lebendes Futter; gelegentlich Spirulina und blanchiertes Gemüse. 2–3 mal täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Friedlich; am besten in Gruppen von 5–6 Tieren. Abends und nachts aktiver; mittleres bis unteres Becken.
Beifische
Kleinere Buntbarsche, friedliche Tetras, Guramis, Barben. Aggressive oder raubfischartige Arten vermeiden.
Zucht
Herausfordernd; leicht saures Wasser, etwa 76°F (24°C), dichte Bepflanzung und flache Laichflächen. Elterntiere nach dem Laich entfernen; Jungfische mit Infusorien oder fein zerriebenen Flocken.
Häufige Gesundheitsprobleme
Ich, Flossenfäule und bakterielle Infektionen bei suboptimalen Bedingungen. Stabile Wasserwerte, regelmäßige Wartung, ausgewogene Ernährung.
Bei Erkrankung früh eingreifen — geklemmte Flossen, reduzierte Aktivität oder sichtbare Läsionen. Isolation verhindert Ausbreitung. Regelmäßige Gesundheitskontrollen, Wasserqualitätstests und proaktive Ernährung verringern das


















