Polar Blue Papagei Zebra-Buntbarsch: Amatitlania nigrofasciata x (Hybrid)
Ein umstrittener Hybrid mit Ballonkörper — die klassischen schwarz-silbernen Streifen des Zebrabuntbarsches auf einem unmöglich runden Körper.

Polar Blue Papagei Zebra-Buntbarsch
Der Polar Blue Papagei Zebra-Buntbarsch ist ein faszinierender Hybrid mit auffälligen Farbvarianten und ungewöhnlicher Körperform. Er entsteht aus der Kreuzung von Zebrabuntbarsch (Amatitlania nigrofasciata) und Papageienbuntbarsch — mit Blau-, Weiß-, Schwarz- und Grautönen und rundem, papageienartigem Körper. Er verkörpert den Trend zur Hybridzucht in der Aquaristik.
Seine Anpassungsfähigkeit an verschiedene Wasserbedingungen macht ihn für Anfänger und Erfahrene interessant. In Gemeinschaftsbecken bringt er Lebendigkeit und Interaktion mit.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Die Elternart Zebrabuntbarsch stammt aus Mittelamerika — Seen, Bächen und Flüssen mit felsigem Substrat und Vegetation. Klares bis leicht getrübtes Wasser, 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), pH meist 6,5 bis 8,0. Die Nachbildung dieser Bedingungen ist für Gesundheit und Wohlbefinden wichtig.
Pflege & Haltung
Temperatur 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), pH 6,5 bis 8,0, Härte 5–15 dGH. Mindestens 150 Liter (40 Gallonen) für eine kleine Gruppe — die Fische können territorial sein.
Sandiger oder weicher Boden, Felsen, Höhlen und Treibholz als Verstecke. Mäßiges Licht; lebende Pflanzen verbessern Optik und Deckung.
Ernährung & Fütterung
Als Allesfresser braucht er Pellets, Flocken und gefrorene Nahrung — Spirulina-Flocken, Gemüse sowie Artemia, Mückenlarven und Daphnien. Mehrmals täglich kleine Portionen, um Überfütterung zu vermeiden.
Hochwertiges Futter fördert Wachstum und Farbe. Beim Fressen kann er aggressiv werden, wenn mehrere Tiere um dieselbe Nahrung konkurrieren.
Verhalten & Temperament
Aktiv und neugierig; territorial, besonders in der Brutzeit. Kein Schwarmfisch — Paare oder kleine Gruppen mit Hierarchie. Aggression gegen ähnlich große oder gefärbte Mitbewohner ist möglich.
Er nutzt verschiedene Beckenebenen, bevorzugt aber Mittel- und Unterbereich mit Höhlen.
Mitbewohner
Geeignet können sein:
- Andere mittelgroße Buntbarsche, z. B. Regenbogenbuntbarsch (Herotilapia multispinosa)
- Tetras wie Hemigrammus bleheri
- Kirschbarben (Puntius titteya)
- Perlfadenfische (Trichopodus leerii)
Vermeide aggressive oder langflossige Arten, die Ziel von Aggression werden könnten.
Zucht
Mit Zuchtpaar und flacher Laichfläche aus Stein oder Schiefer ist Zucht möglich. Leicht erhöhte Temperatur 26°C bis 29°C (79°F bis 84°F), pH etwa 7,0. Sanfte Filterung schützt die Eier.
Das Weibchen legt Eier ab und bewacht sie; der Männchen schützt das Revier. Schlupf nach 3 bis 4 Tagen; Jungfische schwimmen frei nach etwa einer Woche. Fein zerdrückte Flocken oder Pulverfutter für die Larven.
Häufige Gesundheitsprobleme
Wie alle Aquarienfische kann er an typischen Buntbarschkrankheiten leiden. Häufig sind unter anderem


















