Königsschmerle: Botia dario
Eine schnelle, stark gebänderte Schwarm-Schmerle mit gold-schwarzen Tigerstreifen und großem Appetit auf Schnecken.

Königsschmerle
Die Königsschmerle, wissenschaftlich Botia dario, besticht mit leuchtenden Gelb-, Orange- und Schwarzmustern, langem Körper und Barteln. Sie wird bis etwa 15 cm lang und bringt Leben ins Becken. Ihr verspieltes Verhalten und die Schnecken- sowie Detritus-Kontrolle machen sie wertvoll – bei guter Pflege kann sie über ein Jahrzehnt leben.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Heimat sind Flüsse und Bäche in Südostasien, besonders Myanmar und Assam (Indien). Warmes Wasser mit sanfter Strömung, Schwarz- und Klarwasser mit Tanninen. Dichtes Pflanzenwachstum, versunkene Stämme und felsige Substrate bieten Schutz und Nahrung.
Pflegeanforderungen
pH 6,0–7,5, Temperatur 24–29 °C (75–85 °F), Härte 2–12 °dGH. Mindestens etwa 190 Liter (50 Gallons). Glatter Sand oder feiner Kies – keine scharfen Substrate. Verstecke aus Steinen, Wurzelholz und Pflanzen. Mäßiges bis gedämpftes Licht. Javafern und Schwertpflanzen ergänzen.
Ernährung & Fütterung
Omnivor: hochwertige Flocken oder Pellets für Bodenfresser, Frost- oder Lebendfutter wie Blutwürmer, Artemia und Daphnien. Blanchiertes Gemüse (Zucchini, Spinat, Erbsen) für die pflanzliche Seite. Zwei- bis dreimal täglich füttern, nicht überfüttern.
Verhalten & Temperament
Grundsätzlich friedlich in Gemeinschaftsbecken. Sozial – mindestens fünf Tiere für Schwarmverhalten. Leichte Territorialität beim Fressen. Bodennah, manchmal in der Mitte beim Spielen oder bei Futter.
Mitbewohner
Friedliche Tetras, Rasboras, Guramis und andere mittelgroße Schmerlen. Keine aggressiven oder finsnippenden Arten wie Buntbarsche oder große Barben. Keine sehr kleinen Fische als potenzielle Beute.
Zucht
Separates Zuchtbecken: 26–28 °C, pH 6,0–6,5, feinblättrige Pflanzen als Laichplatz. Weibchen mit rundem Bauch, Männchen lebhafter. Laich nach 2–4 Tagen; Eltern entfernen. Fry zunächst mit Infusorien oder fein zerdrückten Flocken.
Häufige Krankheiten
Ich, Flossenfäule und Fluken bei schlechter Wasserqualität oder Stress. Regelmäßige Wasserwechsel, stabile Werte, kein Überbesatz. Quarantäne für neue Fische, indem du


















