Die Teichhornschnecke: Tylomelania sp
Eine elegante Langschnecken-Art aus Sulawesi mit kaninchenähnlichem Gesicht. Langsam, friedlich und überraschend charismatisch für ein Wirbelloses.

Teichhornschnecke
Die Teichhornschnecke, wissenschaftlich Tylomelania sp., ist ein einzigartiger Süßwasser-Gastropode mit spiralförmiger Schale, die an Kaninchenohren erinnert. Gelb-, Orange- und Braunmorphs mit auffälligen Mustern bereichern Aquascapes. Als Allesfresser und Aasfresser frisst sie Reste, abgestorbene Pflanzen und Algen und hält das Becken sauber.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Heimat sind Süßwassersysteme Indonesiens, besonders Sulawesi und Umgebung. Langsam fließende Flüsse und Bäche, warmes, leicht saures Schwarzwasser mit Laubstreu. Weicher Sand, Steine und Äste als Verstecke.
Pflegeanforderungen
pH 6,0–7,5, Temperatur 24–28 °C (75–82 °F). Mindestens etwa 75 Liter (20 Gallons). Feinsand oder weicher Kies, gut bepflanzt mit Laubstreu und Verstecken. Mäßiges Licht. Regelmäßige Wasserwechsel und gute Filterung.
Ernährung & Fütterung
Algenwafeln, sinkende Pellets, blanchiertes Gemüse (Zucchini, Spinat). Gelegentlich proteinreiches Frost- oder Lebendfutter. Nicht überfüttern – Reste verschlechtern die Wasserqualität.
Verhalten & Temperament
Friedlich, bodennah, klettert auch an senkrechten Flächen. Langsame Bewegung – schnelle, aggressive Fische können sie mobben. Ruhige Atmosphäre im Becken.
Mitbewohner
Kleine Tetras, Rasboras, Guppys, Corydoras, Zwerggarnelen. Keine großen aggressiven Fische, Buntbarsche oder große Barben.
Zucht
Lebendgebärend – Jungtiere statt Eier. Stabile Temperatur und pH, nährstoffreiche Ernährung. Nach etwa einem Monat Tragzeit gebärt das Weibchen lebende Junge. Verstecke und weiches Substrat schützen die Nachwuchs.
Häufige Krankheiten
Schalenabrieb und bakterielle Infektionen bei schwankenden Werten oder Überbesatz. Regelmäßige Wasserwechsel, Filterung und ausgewogene Ernährung. Ungewöhnliches Verhalten oder Schalenveränderungen früh beobachten.


















