Fish (Freshwater)

Regenbogen-Kaisertetra: Nematobrycon palmeri

Eine schillernde Variante des klassischen Kaisertetras mit irisierend blauen, violetten und grünen Flanken über einem kräftigen schwarzen Streifen.

Studio Scaped
Regenbogen-Kaisertetra: Nematobrycon palmeri

Regenbogen-Kaisertetra

Water TypeFreshwater
Temp22-28°C (74-82°F)
DietOmnivore
Size5 cm (2 inches)

Der Regenbogen-Kaisertetra, wissenschaftlich Nematobrycon palmeri, stammt aus klaren südamerikanischen Gewässern. Irisierende Blau-, Grün- und Gelbtöne mit dunkleren Markierungen und schlankem Körper machen ihn zum Aquascape-Highlight. Er steht für nachhaltige Aquaristik und den Schutz seiner Wildpopulationen.

Natürlicher Lebensraum & Herkunft

Oberes Orinoco-Becken in Kolumbien. Langsam fließendes Wasser mit Unterwasserpflanzen und Laubstreu – Schwarzwasser mit niedrigem pH und Tanninen. Scheu, zieht sich in dichte Vegetation zurück.

Pflegeanforderungen

pH 6,0–7,5, Temperatur 24–28 °C (75–82 °F), Härte 5–15 °dGH. Mindestens etwa 75 Liter (20 Gallons). Dunkler weicher Kies oder Sand. Javafern, Schwertpflanzen, Schwimmpflanzen. Gedämpftes Licht.

Ernährung & Fütterung

Allesfresser: Flocken, Granulat oder kleine Pellets, dazu Frostfutter wie Artemia, Daphnien und Blutwürmer. Mehrmals täglich kleine Portionen. Gelegentlich fein gehacktes Gemüse.

Verhalten & Temperament

Friedlich, sozial – mindestens sechs bis acht Tiere. Mittlere bis obere Wasserschicht, beim Fressen auch tiefer. Territoriale Arten im Auge behalten.

Mitbewohner

Geeignet:

  • Neontetra
  • Harlekin-Rasbora
  • Corydoras
  • Guppys
  • Otocinclus

Vermeiden:

  • Buntbarsche (große, territoriale)
  • Große Barben (z. B. Tigermbarbe)
  • Aggressive Arten wie Bettas
  • Finsnipper

Zucht

Separates Zuchtbecken, weiches saures Wasser, pH 6,0–6,5, 26–28 °C. Laichsubstrat aus feinblättrigen Pflanzen oder Laichmop. Eier nach dem Laichen schützen – Art frisst Eier. Schlupf nach 24–36 Stunden, Fry mit Infusorien oder feinem Granulat.

Häufige Krankheiten

  • Ich (Ichthyophthirius multifiliis): Weiße Zysten – Antiparasitika oder erhöhte Temperatur.
  • Flossenfäule: Bei schlechter Qualität – Wasserwechsel und Medikation.
  • Popeye: Geschwollene Augen bei Infektion oder schlechtem Wasser.

Regelmäßige Wasserwechsel, kein Überbesatz, ausgewogene Ernährung.

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