Rot-Neon-Blauauge: Pseudomugil luminatus
Ein winziger, atemberaubend bunter indonesischer Schwarmfisch mit leuchtend blauen Augen und glühend rot-orangem Körper.

Rot-Neon-Blauauge
Das Rot-Neon-Blauauge, wissenschaftlich Pseudomugil luminatus, besticht durch leuchtend blaue Augen und rot-blaue Körperzeichnung. Mit etwa 3–4 cm Länge ideal für kleinere Becken und ein echter Farbtupfer.
Friedlich und anpassungsfähig — gut für Gemeinschafts- und Biotopbecken.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Papua-Neuguinea und umliegende Inseln: klare, sanft fließende Gewässer mit dichter Ufervegetation. Warmes Wasser 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), pH etwa 6,5 bis 7,5, weich.
Pflege & Haltung
Mindestens 75 Liter (20 Gallonen) für einen Schwarm ab sechs Tieren. Sand oder weicher Kies, viel Pflanzenbedeckung wie Java-Moos oder Schwimmpflanzen. pH 6,5 bis 7,5, Härte 2 bis 15 dGH, mäßiges Licht.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: feine Flocken und Pellets; gefrorene Artemia, Daphnien, Mückenlarven; gelegentlich Lebendfutter. Zwei- bis dreimal täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Friedlich und schwarmorientiert — ab sechs Tieren. Schwimmt im Mittel- und Oberwasser. Stress mit aggressiven oder großen Mitbewohnern vermeiden.
Mitbewohner
- Andere Pseudomugil-Arten
- Tetras wie Neons oder Rummy-Nasen
- Corydoras, z. B. Corydoras pygmaeus oder C. habrosus
- Guppys oder Endler
Cichliden und aggressive Barben meiden.
Zucht
Eierstreuer auf feinblättrigen Pflanzen; Temperatur leicht erhöht (ca. 25°C), neutrales bis leicht saures Wasser. Nach dem Laich Erwachsene entfernen. Schlupf nach 24–48 Stunden; Larven mit Infusorien oder feinem Pulverfutter.
Häufige Gesundheitsprobleme
- Ich: weiße Punkte — gute Wasserqualität und Temperatur halten
- Flossenfäule: bei schlechter Qualität — regelmäßige Wasserwechsel
- Samtkrankheit: staubiges Aussehen — erhöhte Temperatur und Medikation
Sauberes Becken, stabile Werte und ausgewogene Ernährung fördern Langlebigkeit.


















