Roter Papageibuntbarsch: Amphilophus citrinellus x (Hybrid)
Ein umstrittener, aber sehr beliebter Hybrid mit leuchtend orange-rotem, kugeligem Körper und kaum schließbarem kleinem Maul.

Amphilophus citrinellus x
Der Rote Papageibuntbarsch (Amphilophus citrinellus x) entstand aus Kreuzungen des Midas-Buntbarsches mit anderen Cichliden, oft inklusive Blutpapagei. Leuchtend rot, orange und gelb, papageienähnliche Körperform — ein Blickfang im Aquarium. Neugierig und lebhaft, trotz Hybridstatus robust und weit verbreitet.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Vorfahren aus Mittelamerika (Nicaragua, Costa Rica): flache Seen, Flüsse und Lagunen mit variabler Wasserqualität und viel Vegetation. Als Zuchtform spiegeln die Anforderungen diese Süßwasser-Lebensräume wider.
Pflege & Haltung
pH 6,5 bis 7,5, 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), Härte 10–20 dGH. Mindestens 110 Liter (30 Gallonen), mehr bei mehreren Tieren. Weicher Sand oder feiner Kies; Felsen, Höhlen, Treibholz; Pflanzen fest verankern.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: Cichliden-Flocken oder -Pellets; Artemia, Mückenlarven, Daphnien; gelegentlich Spinat oder Zucchini. Mehrmals täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Neugierig und sozial; halb aggressiv beim Laich oder in Revierstreitigkeiten. Nutzt das gesamte Becken von unten bis oben.
Mitbewohner
Robuste Buntbarsche wie Jaguar- oder Zebrabuntbarsch, größere Tetras, größere Welse wie Raphael-Welse, friedliche Barben.
Kleine Neons, Guppys und ähnlich geformte, bunte Buntbarsche vermeiden.
Zucht
Separates Laichbecken ab 150 Liter (40 Gallonen), ca. 27°C, pH 7,0–7,5. Flache Steine oder Keramikplatten; beide Eltern oft wachsam. Jungfische nach Freischwimmen separieren.
Häufige Gesundheitsprobleme
Anfällig für Ich und Flossenfäule bei Stress oder schlechter Qualität. Aggression kann Verletzungen verursachen — genug Verstecke und Platz. Regelmäßige Gesundheitskontrollen.


















