Rot-Schulter-Pfauenbuntbarsch: Aulonocara hansbaenschi
Ein prächtiger afrikanischer Buntbarsch, bei dem erwachsene Männchen einen tief metallisch blauen Körper mit leuchtend rotem Band hinter den Kiemen zeigen.

Rot-Schulter-Pfauenbuntbarsch
Der Rot-Schulter-Pfauenbuntbarsch, wissenschaftlich Aulonocara hansbaenschi, besticht durch irisierendes Blau und Gold mit roten und orangen Akzenten an Schultern und Flossen. Aus dem Malawisee stammend — ein Highlight in Afrika-Cichliden-Becken.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Felsige Malawisee-Ufer: alkalisches, klares Wasser, pH etwa 7,5 bis 8,5, mäßige Härte. Sand- und Felszonen mit Verstecken.
Pflege & Haltung
pH 7,5 bis 8,5, 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), Härte 10 bis 20 dGH. Mindestens 190 Liter (50 Gallonen). Feinsand oder glatter Kies; Felsen, Höhlen, offene Schwimmzonen; mäßiges LED-Licht.
Ernährung & Fütterung
Überwiegend fleischfressend: Cichliden-Pellets oder -Flocken mit Protein; Artemia, Mückenlarven, Daphnien; gelegentlich Regenwürmer oder Insekten. Mehrmals täglich — nicht überfüttern.
Verhalten & Temperament
Halb aggressiv; Männchen territorial, besonders beim Laich. Mittel- bis oberwasserorientiert. Ausreichend Platz und Struktur mindern Streit.
Mitbewohner
- Gelber Labidochromis (Labidochromis caeruleus)
- Malawi-Mbuna (z. B. Pseudotropheus oder Metriaclima)
- Andere Pfauenbuntbarsche (Aulonocara, wenn nicht im Laich)
Kleine friedliche Fische und sehr aggressive Große meiden.
Zucht
Männchen werben mit Farb- und Flossenspiel; Laich auf glatten Steinen. Weibchen als Maulbrüter einige Wochen. Separates Laichbecken mit ähnlichen Werten reduziert Stress.
Häufige Gesundheitsprobleme
- Ich: parasitär, mit Temperaturerhöhung und Medikation behandelbar
- Flossenfäule: bei schlechter Qualität — sauberes Wasser
- Stress durch Mobbing oder Überbesatz
Regelmäßige Wasserwechsel, ausgewogene Ernährung, Beobachtung der Mitbewohner.


















