Rotschwanz-Goodeide: Xenotoca eiseni
Ein faszinierender, extrem robuster mexikanischer Lebendgebärender, bei dem erwachsene Männchen einen markanten orange-roten Schwanz und tief gefärbten Bauch zeigen.

Rotschwanz-Goodeide
Der Rotschwanz-Goodeide, wissenschaftlich Xenotoca eiseni, ist ein farbenprächtiger Süßwasserfisch mit langem Körper und leuchtend rot-orangefarbenem Schwanz. Schillernde Blau-, Grün- und Silbertöne ergänzen das Bild; Männchen sind meist farbintensiver. Sein lebhaftes Verhalten macht ihn bei Aquarianern beliebt.
Als Mitglied der Goodeidae-Familie steht er für eine besondere Linie von Lebendgebärenden. Robust und gesellig eignet er sich für Einsteiger und Fortgeschrittene. Er stammt aus Mexiko — Kenntnis von Habitat und Pflege ist wichtig für Wild- und Aquarienpopulationen.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Endemisch in Süßwassergewässern Zentralmexikos, u. a. am Cuitláhuac-Fluss und in Veracruz. Klar bis leicht trübe Gewässer mit reicher Unterwasservegetation in flachen Pools und Bächen. Warmes, weiches, mineralreiches Wasser; Substrat aus Sand und feinem Kies mit Pflanzen und Wurzeln als Deckung.
Trotz menschlicher Eingriffe in die Ökosysteme ist der Rotschwanz-Goodeide widerstandsfähig — natürliche Bedingungen im Aquarium nachzubilden fördert Gesundheit und Fortpflanzung.
Pflege & Haltung
Idealer pH 6,5–7,5, Temperatur 22°C–26°C (72°F–79°F), Härte 5–15 dGH. Mindestens 40 Gallonen für Schwimmraum und Erkundung.
Feiner Sand, glatte Steine und Treibholz. Mäßiges Licht für Pflanzenwachstum; lebende und künstliche Pflanzen als Verstecke. Schwimmpflanzen dämpfen Licht und spenden Schatten.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser mit vielfältiger Ernährung: Qualitätsflocken und -pellets, ergänzt durch Artemia, Daphnien und Mückenlarven. Mehrmals täglich kleine Portionen — lebendige Farben und Gesundheit.
Pflanzliche Kost wie blanchiertes Gemüse oder Spirulina-Produkte ergänzen die Ernährung. Abwechslung verhindert Langeweile.
Verhalten & Temperament
Friedlich und freundlich — gute Wahl für Gemeinschaftsbecken. Gesellig; Schwarm ab sechs Tieren reduziert Stress. Männchen können bei der Fortpflanzung in engen Becken territorial werden — genug Platz ist wichtig.
Er nutzt mittlere bis obere Beckenzonen und schwärmt zwischen Pflanzen und Dekor. Sozial und kompatibel mit passenden Mitbewohnern.
Mitbewohner
Arten mit ähnlichen Wasserwerten und Temperament, z. B.:
- Tetras (Neonsalmler, Rotkopfsalmler)
- Kleine Rasboras
- Guppys
- Platy
- Corydoras-Panzerwelse
Größere aggressive Buntbarsche oder schnelle Räuber meiden. Kampffische können in beengtem Raum aggressiv reagieren.
Zucht
Lebendgebärend — Belohnung bei passenden Bedingungen. Optimale Wasserwerte und gut bepflanztes Becken mit Verstecken. Verhältnis ein Männchen zu zwei oder drei Weibchen.
Balz mit Verfolgung der Weibchen; Trächtigkeit ca. vier Wochen, dann lebendgeborene Jungfische. Dichte Vegetation oder Laichmopps schützen die Jungen. Separates Aufzuchtbecken erhöht Überlebensrate.
Häufige Gesundheitsprobleme
Robust, aber anfällig für Oodinium, Ich und Flossenfäule bei schlechter Qualität oder Stress. Stabile Wasserwerte und regelmäßige Wasserwechsel sind essenziell.
Abwechslungsreiche Ernährung und optimale Beckenbedingungen beugen vor. Neue Fische quarantänisieren.


















