Rotschwanz-Pinguin-Salmler: Thayeria boehlkei
Eine auffällige Variante des klassischen Pinguin-Salmlers mit roten Akzenten auf dem ikonischen schwarzen Hockey-Stick-Streifen.

Rotschwanz-Pinguin-Salmler
Der Rotschwanz-Pinguin-Salmler, wissenschaftlich Thayeria boehlkei, stammt aus dem Amazonasbecken und besticht durch roten oder orangefarbenen Schwanz und silbernen Körper. Als kleiner Schwarmfisch bis ca. 6 cm Länge ist er bei Einsteigern und erfahrenen Aquarianern gleichermaßen beliebt.
Wegen seines sozialen Verhaltens und der Verträglichkeit in Gemeinschaftsbecken gefragt. Er gedeiht in Gruppen und bringt Leben ins Aquarium — pflegeleicht und dauerhaft beliebt im Handel.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Nebenflüsse des Amazonas in Brasilien — langsam fließende, stark bewachsene Gewässer. Weiches, saures Schwarzwasser durch organischen Abbau. Versteck unter Wurzeln, Laubstreu und dichter Vegetation.
Diese Bedingungen im Aquarium nachzubilden fördert Wohlbefinden und natürliches Verhalten.
Pflege & Haltung
pH 5,5–7,0, Temperatur 23°C–28°C (74°F–82°F), Härte 2–15 dGH. Mindestens 20 Gallonen für einen Schwarm ab sechs Tieren.
Weicher Substrat wie Sand oder feiner Kies. Lebende Pflanzen wie Java-Moos, Amazonas-Schwertpflanzen und Schwimmpflanzen. Mäßiges Licht wie im natürlichen Habitat.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: hochwertige Flocken oder Pellets für Tropenfische; ergänzt durch Artemia, Daphnien oder Mückenlarven. Sinkende Pellets, da er auf verschiedenen Ebenen frisst.
Mehrmals täglich kleine Mahlzeiten. Spirulina-Flocken oder blanchiertes Gemüse runden die Ernährung ab.
Verhalten & Temperament
Sanft und friedlich — ideal für Gemeinschaftsbecken. Schwarmfisch; Gruppen ab sechs Tieren zeigen natürliches Schwarmverhalten und reduzieren Stress.
Niedrige Aggression; bevorzugt mittlere und obere Wasserschichten.
Mitbewohner
Friedliche Arten mit ähnlichen Ansprüchen: andere Tetras, Corydoras, Rasboras, erwachsene Guppys. Aggressive Buntbarsche, Kampffische oder große Raubfische meiden.
Zucht
Eierleger; gut bepflanztes Becken mit weichem Substrat. Separates Laichbecken schützt vor Fraß durch Erwachsene.
Temperatur leicht erhöht auf ca. 26°C (78°F), pH um 6,0. Feinblättrige Pflanzen als Ablage. Erwachsene nach dem Laich entfernen. Larven mit Infusorien oder fein zermahlenen Flocken füttern.
Häufige Gesundheitsprobleme
Anfällig für Ich, Flossenfäule und Pilzinfektionen bei schlechten Bedingungen. Stabile, saubere Umgebung, regelmäßige Wasserwechsel und abwechslungsreiche Ernährung stärken die Abwehr.
Beobachte Appetitlosigkeit und Verhaltensänderungen. Neue Fische quarantänisieren.


















