Rotschwanz-Rasbora: Rasbora borapetensis
Ein spektakulärer, kontrastreicher Schwarm-Cyprinide mit schwarzer Seitenlinie und leuchtend rot-orangefarbenem Schwanz.

Rotschwanz-Rasbora
Die Rotschwanz-Rasbora (Rasbora borapetensis) ist ein faszinierender Süßwasserfisch, beliebt wegen leuchtend rot-orangefarbenem Schwanz und schlankem Körper in Gold- und Silbertönen. Mit ca. 5 cm Länge eignet sie sich für Einsteiger und Fortgeschrittene im Gemeinschaftsbecken.
Ihr friedliches Wesen macht sie zum idealen Schwarmfisch. Aktives Schwimmverhalten und spielerische Interaktionen bereichern jedes Becken und fördern ein gesundes Ökosystem.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Die Rotschwanz-Rasbora stammt aus Südostasien — Überschwemmungsgebiete und langsam fließende Gewässer in Thailand und Malaysia. Bewachsene Bereiche mit Treibholz bieten Schutz und Nahrung. Schwarzwasser oder Weichwasser mit hoher Säure und niedriger Alkalinität prägen Farbe und Gesundheit.
Im Schatten mit gefiltertem Sonnenlicht; 24°C–28°C (75°F–82°F), leicht sauer bis neutral. Natürliches Habitat nachzubilden ist entscheidend.
Pflege & Haltung
Temperatur 24°C–28°C (75°F–82°F), pH 6,0–7,5, Härte 5–12 dGH. Stabile Werte durch regelmäßige Kontrolle.
Mindestens 20 Gallonen für einen Schwarm ab sechs Tieren. Feiner Kies oder Sand, dichte Bepflanzung und Treibholz. Mäßiges Licht für gedämpfte Atmosphäre.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: Qualitätsflocken oder kleine Pellets; ergänzt durch Daphnien, Artemia oder Mückenlarven. Zwei- bis dreimal täglich kleine Portionen.
Abwechslungsreiche Ernährung fördert Farben und Vitalität.
Verhalten & Temperament
Aktiv und gesellig — ideal für Gemeinschaftsbecken. Schwarm ab sechs Tieren; allein werden sie scheu. Friedlich, bevorzugt mittlere bis obere Wasserschichten.
Mitbewohner
Kleine friedliche Arten: Tetras, Guppys, Corydoras, kleinere Rasboras, friedliche Zwergbuntbarsche wie Apistogramma. Aggressive oder finsnappende Arten meiden — große Buntbarsche, manche Barben.
Zucht
Separates Laichbecken: weiches, leicht saures Wasser (pH ca. 6,0–6,5), ca. 26°C (78°F). Java-Moos als Ablage. Verhältnis ein Männchen zu zwei oder drei Weibchen.
Laich am frühen Morgen; Eier in Vegetation. Larven mit Infusorien oder fein zermahlenen Flocken füttern.
Häufige Gesundheitsprobleme
Generell robust, aber anfällig für einige häufige Erkrankungen. Eine der Krankheiten, der sie begegnen können


















