Regans Julie: Julidochromis regani
Ein langgestreckter, schlangenartiger Tanganyika-Buntbarsch, berühmt dafür, dauerhaft kopfüber an Höhlendecken zu klammern.

Regans Julie
Regans Julie, Julidochromis regani, stammt aus den felsigen Ufern des Tanganjikasees in Ostafrika. Erwachsene werden etwa 10–12 cm groß und bestechen durch Gelb- bis Goldtöne mit blauen und schwarzen Mustern. Aquarianer schätzen die Farben und das lebhafte Verhalten in gut gestalteten Tanganyika-Becken.
In der Aquaristik beliebt wegen interessanten Verhaltens in Felsspalten und Höhlen. Anpassungsfähig in Gefangenschaft – ein Fenster in die Welt der afrikanischen Buntbarsche im Wohnzimmer.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Heimat: Tanganjikasee – einer der ältesten und tiefsten Seen der Welt, in Burundi, DR Kongo, Sambia und Tansania. Klares, leicht alkalisches Wasser. Felsige Habitate mit Kalksteinspalten als Schutz und Laichplätze. Moderate Härte und erhöhter pH typisch für Grabenbruchseen.
Temperatur in der Natur 23–28 °C. Wirbellose und Algen auf Felsen ergänzen die omnivore Ernährung.
Pflegeanforderungen
pH 7,5–9,0, Temperatur 24–28 °C (75–82 °F), Härte 10–15 °dGH. Mindestens 110 Liter für eine kleine Gruppe. Feiner Kies oder Sand. Viele Felsen, Höhlen und Verstecke – wichtig für Laich und Revier. Beleuchtung mit gedämpften Schattenzonen.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser – in der Natur kleine Wirbellose und organische Reste auf Felsen. Hochwertige Flocken, sinkende Granulate, gelegentlich Artemia, Daphnien und Mückenlarven. Mehrmals täglich kleine Portionen für natürliches Suchen.
Verhalten & Temperament
Territorial – Gruppen von 4–6 Tieren für Sozialverhalten bei moderater Aggression. Männchen dominant bei Balz und Revier. Mittlere bis untere Wasserschichten, nutzt Felsspalten zum Verstecken.
Mitbewohner
Andere Tanganjika-Buntbarsche wie Neolamprologus-Arten, friedliche Bodenfische wie Synodontis. Keine großen aggressiven oder fressfreudigen Arten.
Zucht
Ovophile Substratlaicher – Eier auf flachen Flächen in Spalten. Stabile Wasserwerte, höhere Temperatur und passender pH fördern Laich. Mindestens 1 Männchen und 2 Weibchen für Balz. Beide Elternteile bewachen Eier und Larven etwa eine Woche.
Häufige Gesundheitsprobleme
Anfällig für Ichthyophthirius bei Stress, schlechter Qualität oder Temperatursprüngen. Stabile Werte, sauberes Becken, kein Überbesatz.
Flossenfäule durch bakterielle Infektionen bei Verletzungen oder Stress – stressfreies Umfeld mit Verstecken. Regelmäßige Kontrolle trägt zur Gesundheit und Langlebigkeit von Regan


















