Fels-Kribensis: Pelvicachromis rubrolabiatus
Ein sehr seltener, brillant farbiger westafrikanischer Zwergbuntbarsch mit feurig roten Flecken und leuchtend gelben Flanken.

Fels-Kribensis
Der Fels-Kribensis, Pelvicachromis rubrolabiatus, bringt Rot, Gelb und Blau ins Aquarium. Lebhaftes Schwimmverhalten und Interaktion machen ihn zum Highlight in bepflanzten oder Biotop-Becken.
Relativ einfache Pflege und geselliges Wesen – gut für Einsteiger und Erfahrene. Neugier und Territorialität beleben das Becken.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Westafrika, unteres Niger-System. Langsam fließende, bewachsene Gewässer mit Wurzeln und Felsspalten. Weiches, saures Schwarzwasser durch Pflanzenabbau.
Pflegeanforderungen
pH 6,0–7,5, Härte 5–15 °dGH, Temperatur 24–28 °C (75–82 °F). Mindestens 75 Liter für kleine Gruppe. Feiner Sand oder glatter Kies. Steine, Treibholz, dichte Pflanzen, schwimmende Pflanzen zur Lichtdämpfung.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser – Buntbarsch-Flocken oder Granulate, Artemia, Mückenlarven, Daphnien, Spinat oder Spirulina. Mehrmals täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Verspielt, territorial in der Laichzeit. Männchen dominanter bei Revier und Laich. Kein Schwarmfisch, profitiert von Artgenossen. Mittlere bis untere Wasserschichten.
Mitbewohner
- Neonsalmler (Paracheirodon innesi)
- Rasboras (Boraras spp.)
- Panzerwelse (Corydoras spp.)
- Otocinclus (Otocinclus spp.)
Keine großen aggressiven Barben oder Buntbarsche.
Zucht
Relativ leicht bei passenden Bedingungen. Verstecke und flache Flächen, Temperatur 28–30 °C, Wasserwechsel stimuliert Laich. Eier auf Steinen oder Blättern, beide Elternteile bewachen Nest. Jungfische mit Infusorien und Mikrofutter.
Häufige Gesundheitsprobleme
Ichthyophthirius, Flossenfäule, Schwimmblasenkrankheit bei schlechten Bedingungen. Regelmäßige Tests und Wechsel, ausgewogene Ernährung. Krankheitszeichen früh erkennen.
Präventivmaßnahmen


















