Fish (Freshwater)

The Rubber Lip Pleco: Chaetostoma formosae

Eine hervorragende Alternative zum gewöhnlichen Pleco. Bleibt klein, frisst Algen gierig und hat ein einzigartiges „Bulldoggen"-Gesicht.

Studio Scaped
The Rubber Lip Pleco: Chaetostoma formosae

Rubber Lip Pleco

Water TypeFreshwater
Temp22-26°C (72-78°F)
DietHerbivore
Size10-12 cm

Der Rubber Lip Pleco, wissenschaftlich Chaetostoma formosae, ist ein beliebter Süßwasserfisch mit gummiartigem, langgestrecktem Körper in Grau- bis Dunkelbrauntönen mit dezenten Mustern. Er frisst effizient Algen und trägt zur Sauberkeit im Becken bei — wertvoll in Gemeinschaftsaquarien. Sein friedliches Wesen und Anpassungsfähigkeit machen ihn für Einsteiger und Erfahrene geeignet.

Er lebt am Boden, weidet Algen und Biofilm und unterstützt ein ausgeglichenes Ökosystem. Wer ihn artgerecht hält, profitiert von Schönheit und praktischem Nutzen.

Natürlicher Lebensraum & Herkunft

Er stammt aus schnell fließenden Flüssen Südamerikas, besonders Amazonas-Nebenflüssen in Peru und Ecuador. Klares, sauerstoffreiches Wasser, felsige und sandige Böden; weiches, leicht saures Wasser. Er sucht Schutz in Spalten und Treibholz.

In der Natur kontrolliert er Algen und unterstützt Pflanzenleben — wichtiges Wissen für die Beckennachbildung.

Pflege & Haltung

pH 6,0–7,5, 22–28 °C, Härte 2–12 dGH. Mindestens etwa 110 Liter (30 Gallonen). Weicher Boden aus feinem Kies oder Sand. Gedämpftes Licht; viel Treibholz, Steine oder Höhlen; robuste Pflanzen.

Ernährung & Fütterung

Allesfresser mit Pflanzen- und Tieranteil: Algenwaffeln, sinkende Pellets, blanchiertes Zucchini, Spinat, Gurke. Gelegentlich Artemia oder Blutwürmer. Konstant Algenangebot in stark besetzten Becken.

Verhalten & Temperament

Meist friedlich, leicht territorial in der Brutzeit oder bei beengtem Raum. Bevorzugt Artgenossen, kann aber Dominanz zeigen. Bodenbewohner mit Versteckbedarf.

Mitbewohner

Danios, Tetras, Rasboras, Corydoras; größere friedliche Arten wie Skalare. Meide Bettas und finnenbeißende Barben.

Zucht

Belohnend bei passenden Bedingungen. Regenzeit simulieren durch Wasserwechsel und Temperaturanstieg. Höhlenlaicher — männlich bewacht Eier 3–5 Tage; Larven brauchen Infusorien oder fein zerriebene Flocken.

Häufige Gesundheitsprobleme

Anfällig für Ich, Velvet und Parasiten bei schlechter Qualität. Regelmäßige Wasserwechsel, Filterung, kein Überfüttern. Beobachte Appetit und Verhalten frühzeitig.

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