Ruby Onion Snail: Neritina turrita
Eine außergewöhnlich schöne, völlig harmlose Algenfresser-Schnecke mit leuchtend rot-oranger Schale und winzigen schwarzen Punkten.

Ruby Onion Snail
Die Ruby Onion Snail, wissenschaftlich Neritina turrita, ist eine beliebte Süßwasserschnecke mit turmartiger, spiralförmiger Schale in tiefem Rubinrot mit feinen Mustern. Sie frisst Algen und hält Glas und Dekor sauber — ein visueller und praktischer Gewinn.
Als Teil der biologischen Filterung verbessert sie die Wasserqualität durch Detritus- und Algenfraß. Robust und anpassungsfähig — geeignet für Einsteiger und Erfahrene.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Heimat: Flüsse und Bäche Mittelamerikas, besonders Honduras und Nicaragua. Langsam fließendes Wasser, weiches, saures Schwarzwasser durch Pflanzenabbau. Dichte Vegetation und Unterwasseroberflächen für Algen und Detritus.
Ökologisch wichtig zur Algenkontrolle und Zersetzung organischer Substanz.
Pflege & Haltung
pH 6,5–7,5, 22–26 °C, Härte 4–12 dGH. Mindestens etwa 40 Liter. Sand ahmt Naturboden nach; Java-Moos, Anubias und ähnliche Pflanzen bieten Weideflächen. Moderates Licht.
Ernährung & Fütterung
Primär pflanzlich: Algen, abbaubende Pflanzenreste. Algenwaffeln, Spirulina-Flocken, blanchiertes Zucchini oder Spinat; gelegentlich fein zerriebenes Futter oder Blutwürmer. 2–3 Mal pro Woche füttern, nicht überfüttern.
Verhalten & Temperament
Friedlich, nicht aggressiv; erkundet Dekor und Pflanzen. Kein Schwarmtier, oft in kleinen Gruppen beim Weiden. Nicht territorial — aggressive Fische können sie stören.
Mitbewohner
Neon-Tetra, Guppys, Corydoras, Cherry Barbs, Otocinclus. Meide große Buntbarsche, Bettas, große Barben und Raubtiere.
Zucht
Schwierig in Aquarien; dioecious mit getrennten Geschlechtern. Stabile harte Wasserwerte können Laich fördern. Eier auf harten Oberflächen — separat aufziehen, da andere sie fressen können. Jungtiere brauchen passendes Futter.
Häufige Gesundheitsprobleme
Schalenabrieb bei schlechtem Wasser oder Kalziummangel — zerkleinertes Korallenmaterial kann helfen. Algenblüten können Hypoxie verursachen. Regelmäßige Tests und Wasserwechsel; Einziehen ins Gehäuse deutet oft auf Stress.


















