Blutflecksalmler: Hyphessobrycon eques
Ein feurig roter Salmler, bekannt für Schönheit und zänkisches Temperament. Prächtig im Pflanzenbecken, braucht aber einen großen Schwarm gegen Flossenbeißen.

Blutflecksalmler
Der Blutflecksalmler (Hyphessobrycon eques) ist ein lebhafter Süßwasserfisch mit orange-rotem Körper und markantem schwarzem Fleck an der Rückenflosse. Etwa 5 cm lang — ideal für bepflanzte und Gemeinschaftsbecken. Seine Energie und Farbe machen ihn bei Anfängern und Erfahrenen beliebt.
Als Schwarmfisch fördert er Vielfalt im Becken. Er passt sich verschiedenen Bedingungen an — am besten in Gruppen ab sechs Tieren für natürliches Verhalten und lebendige Beckenatmosphäre.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Der Blutflecksalmler stammt aus langsam fließenden Gewässern Südamerikas — Brasilien, Paraguay und Argentinien. Schwarzwasser mit leichter Säure und organischem Material aus Laub und Pflanzenresten ist typisch. Dichte Vegetation und Wurzeln bieten Schutz und Nahrung — gedämpftes Licht wie in der Natur.
Wer diese Umgebung nachbildet, unterstützt Anpassungsfähigkeit und Stressresistenz.
Haltung & Pflege
Ideal: pH 6,0 bis 7,5, 23 bis 28 °C (74 bis 82 °F), 5–15 °dGH. Schwankungen können Stress und Krankheit auslösen.
Mindestens etwa 75 Liter (20 Gallonen) für einen ordentlichen Schwarm. Feiner Kies oder Sand für Pflanzen. Mäßige Beleuchtung mit Schwimmpflanzen. Viele Pflanzen und Treibholz geben Verstecke und senken Stress.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser mit ausgewogener Kost: hochwertige Flocken oder Granulate für Tropenfische. Gelegentlich gefrorenes oder lebendes Futter wie Artemia, Wasserflöhen oder fein zerkleinertes Gemüse verbessert Farbe und Gesundheit. Nicht überfüttern.
Verhalten & Temperament
Gesellig und aktiv — friedlich in passender Anzahl. Einzeln können Blutflecksalmler gestresst oder aggressiv wirken. Gelegentlich territoriales Verhalten in der Gruppe. Sie nutzen vor allem Mitte und Unterwasser — schnelle Bewegungen beleben das Becken.
Mitbewohner
Passen zu friedlichen Arten gleicher Größe: Neonsalmler, Guppys, Corydoras, Rasbora. Meide große Räuber und aggressive Arten. Keine bekannten Flossenbeißer.
Zucht
Mit passenden Bedingungen möglich: separates Laichbecken, weiches saures Wasser (pH ca. 6,0), etwa 27 °C. Dicht bepflanzt mit feinblättrigen Pflanzen. Nach dem Laich Eltern entfernen — sie fressen Eier. Schlupf nach 24 bis 48 Stunden; Larven zuerst mit Infusorien füttern.
Häufige Gesundheitsprobleme
Anfällig für Ich, Flossenfäule und Schwimmblasenstörung bei schlechter Qualität. Stabile Werte, regelmäßige Wasserwechsel, sauberes Becken und angemessene Schwarmgröße beugen vor. Beobachte Appetit und Aussehen für frühe Erkennung.


















