Spatel-Schwanz-Schachbrett-Buntbarsch: Dicrossus maculatus
Ein eleganter, sehr friedlicher südamerikanischer Zwergbuntbarsch mit streng geordneten schwarzen Schachfeldern an den Flanken.

Spatel-Schwanz-Schachbrett-Buntbarsch
Der Spatel-Schwanz-Schachbrett-Buntbarsch, wissenschaftlich Dicrossus maculatus, besticht durch sein Schachbrettmuster und faszinierendes Verhalten. Braun- bis goldschimmernde Töne mit dunklen Flecken — Erwachsene etwa 8–10 cm. Moderat friedlich und für Gemeinschaftsbecken geeignet.
Seine Sozialdynamik und Persönlichkeit machen ihn zu einem Botschafter südamerikanischer Süßwasservielfalt.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Heimat sind klare und Schwarzwasser-Flüsse des Amazonasbeckens, besonders Brasilien und Guyana. Langsame Bäche und Sümpfe mit dichter Vegetation. Versteck unter Wurzeln und Laubstreu. Teebraunes, tanninhaltiges Wasser.
Weiches, saures Wasser im Aquarium nachbilden ist wichtig für Gesundheit und Zucht.
Pflegeanforderungen
pH 5,5 bis 7,5, Temperatur 24–28 °C (75–82 °F), Härte 2–10 °dGH. Regelmäßige Wasserwechsel und Tests.
Mindestens 75 Liter (20 US Gallonen) für eine kleine Gruppe. Feiner Sand oder weicher Kies. Viele Pflanzen, Wurzelholz und Steine. Moderate Beleuchtung mit Schattenzonen.
Ernährung & Fütterung
In der Natur kleine Wirbellose, Pflanzenmaterial und Detritus. Im Aquarium: hochwertige Buntbarsch-Flocken und -Pellets, dazu lebendes oder Frostfutter (Artemia, Blutwürmer, Daphnien). Gelegentlich blanchiertes Gemüse wie Zucchini und Spinat.
Mehrere Futterplätze reduzieren Konkurrenz. Abwechslung erhält Farbe und Gesundheit.
Verhalten & Temperament
Überwiegend friedlich, kann bei Laich oder Rangordnung territorial werden. Kein Schwarmfisch, schätzt aber Artgenossen. Mittlere bis untere Wasserschichten, versteckt sich oft in Pflanzen.
Mitbewohner
Kleine friedliche Arten: Corydoras, Tetras, Rasboras. Große oder aggressive Buntbarsche und zupfende Barben vermeiden.
Zucht
Substratlaicher — Eier auf flachen Steinen oder breiten Blättern. Zuchtbecken mit etwa 27 °C und leicht saurem Wasser. Hündin legt 50–100 Eier; beide Eltern bewachen sie etwa drei Tage. Freischwimmende Larven in separates Aufzuchtbecken.


















