Perliger Mangroven-Grundel: Mugilogobius paludis
Eine hyperaktive, stark gemusterte Miniatur-Grundel, strikt für Brackwasser- oder sehr hartes Süßwasser geeignet.

Perliger Mangroven-Grundel
Die Perliger Mangroven-Grundel, wissenschaftlich Mugilogobius paludis, besticht durch ihr Muster aus schillernden Punkten auf hellem Grund — etwa 8–10 cm lang. Die Tarnung passt zu schlammigen Mangroven-Substraten und Wurzeln.
In der Aquaristik ist sie Showfisch und natürlicher Algenfresser. Friedlich und interessant beim Suchen — beliebt bei Einsteigern und Erfahrenen.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Heimat sind Brackwasser-Mangrovensümpfe und Mündungsgebiete Südostasiens, besonders Indonesien und Malaysia. Süß- und Salzwasser vermischen sich. Dichte Wurzelsysteme und organisches Material — oft Schwarzwasser mit Tanninen.
Temperatur 24–30 °C, pH etwa 6,5–7,5. Diese Bedingungen im Aquarium nachbilden fördert Gesundheit.
Pflegeanforderungen
Temperatur 24–30 °C, pH 6,5–7,5, Härte 5–15 °dGH. Regelmäßige Wasserwechsel (etwa 25 % alle zwei Wochen).
Mindestens 75 Liter (20 US Gallonen). Sandiger Boden zum Graben. Dichte Bepflanzung mit robusten Arten wie Java-Moos oder Anubias, plus Wurzelholz und Steine. Moderate bis gedämpfte Beleuchtung.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: hochwertige Flocken, Fleischfresser-Pellets, Frost- oder Lebendfutter wie Artemia und Daphnien. Algenbasiertes Futter und fein gehacktes Gemüse ergänzen. 2–3 kleine Mahlzeiten täglich.
Verhalten & Temperament
Relativ friedlich, tagsüber aktiv. Grundbewohner, der am Substrat sucht. Gruppen von 3–5 fördern Sozialverhalten. Männchen können bei Laich oder wenig Platz territorial werden.
Mitbewohner
Friedliche Arten mit ähnlichen Ansprüchen: kleine Tetras, Rasboras, Corydoras, Guppys, Kirschgarnelen. Keine großen oder aggressiven Fische wie Buntbarsche oder Kampffische.
Zucht
Erfahrene Halter können laichen lassen. Männchen färben sich zur Laichzeit auf. Verstecke wie Höhlen aus Steinen oder Mangrovenwurzeln. Laich oft in leicht brackigem Wasser. Larven mit Infusorien oder feinem Flockenfutter füttern.
Häufige Gesundheitsprobleme
Grundsätzlich robust, aber anfällig bei schlechter Wasserqualität für Ich, Flossenfäule und Schwimmblasenprobleme. Stabile Temperatur, sauberes Wasser und sorgfältige Akklimatisation mindern Krankheitsrisiken.
Vorsorge umfasst regelmäßige Wassertests, rechtzeitige Wasserwechsel und Beobachtung aller Fische auf Stress oder Krankheit. Früherkennung ist entscheidend; bei ersten Anzeichen können geeignete Medikamente oder Anpassungen der Umgebung die Situation oft noch beheben, bevor es


















