Geflecktes Blauauge: Pseudomugil signifer
Ein spektakulär aktives, prachtvolles australisches Nano-Fisch mit leuchtend blauen Augen und dramatisch geschwungenen Flossen.

Geflecktes Blauauge
Das Gefleckte Blauauge, wissenschaftlich Pseudomugil signifer, besticht mit leuchtend blauen Augen und schillernden Schuppen mit kleinen schwarzen Punkten — etwa 4–5 cm lang. Friedlich und vielseitig einsetzbar in Gemeinschaftsbecken.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Heimat sind Küstengewässer Neuguineas — Flüsse und Bäche mit Klar- und Schwarzwasser, dichte Vegetation und Detritus. pH meist 6,5–7,5, Temperatur 22–28 °C.
Pflegeanforderungen
pH 6,5–7,5, Temperatur 22–28 °C, Härte 2–15 °dGH. Mindestens 75 Liter (20 US Gallonen), ideal mindestens 90 cm Länge.
Sand oder feiner Kies, dichte Bepflanzung mit Schwimm- und Bodenpflanzen. Natürlicher Tag-Nacht-Rhythmus; Schwimmpflanzen wie Entenalgen oder Wasserfedern als Schatten.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: hochwertige Flocken, kleine Pellets, Frost- und Lebendfutter (Blutwürmer, Artemia, Daphnien). Spirulina und Gemüseanteile fördern Farbe. Mehrmals täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Friedlich und gesellig — mindestens sechs Tiere als Schwarm. Obere Wasserschichten. Leichte Territorialität bei der Laichzeit in kleinen Becken möglich.
Mitbewohner
Kleine Tetras, Rasboras, kleine Guramis, friedliche Killifische. Keine aggressiven oder zupfenden Arten wie Buntbarsche oder große Barben.
Zucht
Eierstreuer — separates Zuchtbecken mit weichem Wasser (pH 6,5–7,0), 25–28 °C und Laichhilfen aus Schwimmpflanzen oder Mopps. Erwachsene nach dem Laich entfernen. Schlupf nach 4–7 Tagen; Larven mit Infusorien oder feinem Flockenfutter.
Häufige Gesundheitsprobleme
Grundsätzlich robust, aber anfällig für Ichthyophthirius multifiliis (Ich), Flossenfäule und bakterielle Infektionen. Optimale Wasserwerte, regelmäßige Wartung und ausgewogene Ernährung. Quarantäne und frühe Erkennung von Stress.


















