Stör: Acipenser spp.
Ein spektakulär eleganter, zuverlässig anmutender großer Stör für das Kaltwasser- oder Teichbecken mit uraltem Erscheinungsbild.

Acipenser spp.
Acipenser spp., allgemein als Störe bekannt, gehören zur Familie Acipenseridae. Mit über 200 Millionen Jahren Geschichte zeigen sie längliche Körper, knöcherne Schuppenleisten und markante Schnauzen zum Suchen am Substrat. Arten wie Beluga und Sibirischer Stör variieren in Grau- bis Olivgrüntönen mit schimmernder Oberfläche – faszinierend in jedem großen Becken. Manche Arten werden über 6 m lang; ihr prähistorisches Aussehen verleiht dem Aquarium Raffinesse und Faszination.
In der Aquaristik sind Störe wegen Optik und ökologischer Bedeutung wichtig. Wegen des Rogens (Kaviar) sind sie wirtschaftlich und kulturell bedeutsam; viele Arten sind durch Überfischung und Habitatverlust stark gefährdet. Haltung im Aquarium kann Bewusstsein und Naturschutz fördern.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Acipenser spp. kommen vor allem auf der Nordhalbkugel in Flüssen und Küstengebieten Europas, Asiens und Nordamerikas vor. Sie leben in Süßwasser und teils Brackwasser mit Wanderungen zwischen beiden. Habitate reichen von trüben, sedimentreichen Gewässern bis zu klaren Flussabschnitten; bevorzugt werden Kies- oder Sandböden zum Suchen nach benthischen Organismen.
Ein großes, strukturiertes Becken, das natürliche Ökosysteme nachahmt, unterstützt Gesundheit und natürliches Verhalten.
Haltung & Pflege
Ideale Werte: pH 7,0 bis 8,0, Temperatur 10 °C bis 22 °C (50 °F bis 72 °F), Härte 5 bis 20 dGH. Sauberes Wasser und starke Filterung sind entscheidend; Störe reagieren empfindlich auf Schadstoffe.
Mindestens 300 Gallonen wegen Größe und Schwimmbedarf. Glatter Kies oder Sand als Substrat. Gedämpfte Beleuchtung; Pflanzen ohne Schwimmbahnen zu blockieren. Verstecke aus Wurzelholz oder Steinen geben Sicherheit.
Ernährung & Fütterung
Primär fleischfressend mit teils pflanzlichen Anteilen. In freier Wildbahn: kleine Fische, Krebstiere und Wirbellose vom Substrat. Im Aquarium: sinkende Pellets für Bodenfresser; ergänze mit Gefrier- oder Lebendfutter wie Mückenlarven, Artemia, Regenwürmern und kleinen Fischen.
Mehrmals wöchentlich in angemessenen Portionen füttern; ungegessenes Futter entfernen. Geduld beim Fressen ist wichtig, da Störe langsam fressen können.
Verhalten & Temperament
Störe zeigen einzigartiges Verhalten: meist friedlich, aber beim Fressen oder in engen Räumen durchsetzungsfähig. Keine Schwarmfische, aber moderate Sozialität bei genug Revierfläche. Sie bleiben bodennah und suchen dort Nahrung.
Bei Gemeinschaftshaltung genug Territorium vorsehen, um Stress zu minimieren. Ihr elegantes Gleiten am Substrat ist faszinierend zu beobachten.
Mitbewohner
Verträglich mit größeren, nicht aggressiven Arten wie bestimmten Welsen (Plecos, Synodontis), größeren Tetras oder Buntbarschen mit ähnlichen Bedingungen. Arten in anderen Wasserschichten reduzieren Konkurrenz.
Vermeide kleine, aggressive oder fressende Arten wie manche Barben oder kleine Tetras. Hochterritoriale Arten können dem friedlicheren Stör schaden.
Zucht
Zucht im Aquarium ist anspruchsvoll. Laich im Frühling bei steigender Temperatur, oft in flachem, kiesigem Wasser mit 18 °C bis 20 °C (64 °F bis 68 °F). Gut belüftetes Becken mit starker Filterung während der Laichphase.
Weibchen streuen Eier ins Kies; Männchen befruchten sie kurz danach. Trenne die Eltern nach dem Laich, damit sie Eier und Larven nicht fressen.
Häufige Gesundheitsprobleme
Störe können an Ichthyophthirius (Ich), Flossenfäule und bakteriellen Infektionen leiden. Hohe Wasserqualität und stabile Bedingungen sind zentrale Vorbeugung; frühzeitige Behandlung bei ersten Anzeichen.
Zusätzlich zur Wasserqualität bietet ein


















