Taiwan-Bitterling: Rhodeus ocellatus
Eine schöne und einzigartige Art, sehr empfehlenswert wegen ihres friedlichen Wesens und ihres markanten Erscheinungsbilds im Aquarium.

Taiwan-Bitterling
Der Taiwan-Bitterling (Rhodeus ocellatus) ist ein kleiner, farbenprächtiger Fisch, der mit leuchtenden Gelb-, Grün- und Blautönen und irisierenden Schuppen begeistert. Männliche Tiere zeigen in der Brutzeit einen markanten orange-roten Fleck an der Afterflosse. Mit maximal etwa 8 cm (3 Zoll) ein reizvoller Zierfisch für Gemeinschafts- und Spezialbecken.
Im Hobby wichtig wegen faszinierender Fortpflanzung — Laich in lebenden Muscheln — und Anpassungsfähigkeit an verschiedene Wasserbedingungen. Aktiv und friedlich; Freude in jedem passenden Becken.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Heimisch in Ostasien — Flüsse und Bäche Taiwans und Teile Chinas. Langsam fließendes Wasser, weich, leicht sauer, oft Schwarzwasser mit reicher Vegetation und organischem Material. Dichte Pflanzen bieten Schutz und Laichplätze.
Pflege & Haltung
Idealer pH 6,0–7,5, Temperatur 22°C bis 24°C (72°F bis 76°F), Härte 5–10 dGH. Regelmäßig kontrollieren — Schwankungen stressen die Tiere.
Mindestens 40 Liter (10 Gallonen) für eine kleine Gruppe. Weicher Sand oder feiner Kies. Dicht bepflanzt: Java-Moos, Schwimmpflanzen, breitblättrige Arten. Mäßiges Licht.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: hochwertige Flocken und Mikro-Pellets für kleine Fische. Ergänzen mit gefrorenem oder lebendem Futter wie Daphnien, Artemia und Mückenlarven. Mehrmals täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Friedlich, für Gemeinschaftsbecken geeignet. Kleine Gruppen, leichtes Schwarmverhalten. In der Brutzeit leichte Revierneigung der Männchen. Oberes und mittleres Wasser bevorzugt.
Mitbewohner
Neon-Tetras, Rotkopf-Tetras, Corydoras, Guppys, Endlers. Große oder aggressive Fische wie Buntbarsche oder Kampffische meiden.
Zucht
Laich in wärmeren Monaten; Männchen zeigen leuchtende Farben. Dichte Pflanzen und Muscheln (z. B. Anodonta) für Eierablage in Muscheln. Bis zu 100 Eier pro Weibchen. Weiches, leicht saures Wasser und Sauberkeit für die Larven.
Häufige Krankheiten
Grundsätzlich gesund, aber anfällig für Ich, Samt und Flossenfäule bei Stress oder schlechten Bedingungen. Regelmäßige Wartung und Wasserwechsel. Neue Tiere quarantänieren. Frühzeitig auf Farb- oder Verhaltensänderungen achten.


















