Tami-Regenbogenfisch: Glossolepis pseudoincisa
Ein spektakulärer Regenbogenfisch aus Papua-Neuguinea mit irisierenden Blau-, Rot- und Gelbtönen. Friedlich und ideal für Gemeinschaftsbecken.

Tami-Regenbogenfisch
Der Tami-Regenbogenfisch, wissenschaftlich Glossolepis pseudoincisa, stammt aus dem entlegenen Tami-Fluss in Papua-Neuguinea. Berühmt für leuchtende Farben und anmutiges Schwimmen — besonders Männchen in der Balz. Irisierendes Blau, Rot und Gelb machen ihn zu einem Favoriten in der Aquaristik und repräsentiert die Biodiversität der Gewässer Papua-Neuguineas.
Sein ruhiges Wesen und die Verträglichkeit mit vielen Mitbewohnern machen ihn für Einsteiger und Erfahrene geeignet.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Heimisch in der Tami-Fluss-Region — langsam fließendes Wasser mit reicher Vegetation als Schutz und Futtergrund. Klarwasser mit wenig Trübung und viel Pflanzenwuchs. pH meist 6,5–7,5, weich bis mäßig hart. Organisches Material aus Laub und Ästen prägt das Ökosystem.
Pflege & Haltung
Temperatur 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), pH 6,5–7,5, Härte 2–12 dGH. Mindestens 75 Liter (20 Gallonen) für eine Schule von sechs oder mehr Tieren.
Weicher Boden aus feinem Kies oder Sand. Lebepflanzen, Treibholz und Steine als Verstecke. Mäßiges Licht mit schattigen Bereichen durch Schwimmpflanzen. Sanfte, effiziente Filterung.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: hochwertige Flocken, Granulate und Pellets für Regenbogenfische. Ergänzen mit lebendem oder gefrorenem Futter wie Artemia, Daphnien und Mückenlarven. Spirulina oder blanchierter Salat für Pflanzenanteil. Mehrmals täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Friedlich und gesellig — mindestens sechs Tiere. Schwimmt in Mittel- und Oberwasser. Männchen können in der Balz leicht revierbezogen sein. Aggressive Arten meiden.
Mitbewohner
Andere Regenbogenfische, kleine Tetras, Rasboras, friedliche Guramis. Neon-Tetras, Endlers und Corydoras passen gut. Aggressive Buntbarsche, große Barben oder zierflossenbeißende Guppys meiden.
Zucht
Laichsubstrat-Spawner — Eier zwischen Pflanzen oder auf glatten Flächen. Laichbecken dicht bepflanzt, etwas wärmer (etwa 28°C), pH 6,5–7,0. Eltern nach dem Laich trennen. Schlupf nach 7–10 Tagen; Larven mit Infusorien oder fein zerriebenen Flocken.
Häufige Krankheiten
Grundsätzlich robust, aber anfällig für Ich, Flossenfäule und Parasiten bei schlechter Pflege. Sauberes Wasser, ausgewogene Ernährung, Stress beobachten. Quarantäne für Neuzugänge.


















