Tanganjika-Büschelkopf-Wels: Lophiobagrus cyclurus
Eine schöne und einzigartige Art, sehr empfehlenswert wegen ihres friedlichen Wesens und ihres markanten Erscheinungsbilds im Aquarium.

Tanganjika-Büschelkopf-Wels
Der Tanganjika-Büschelkopf-Wels, wissenschaftlich Lophiobagrus cyclurus, stammt aus dem Tanganjikasee in Afrika. Flacher Kopf, länglicher Körper bis etwa 25 cm im gut gepflegten Aquarium, silbrig-graue bis dunklere Färbung mit feinen Mustern. Als Bagridae mit empfindlichen Barteln für Navigation und Nahrungssuche.
Im Hobby geschätzt wegen Erscheinungsbild, Verhalten und Anpassungsfähigkeit — fördert das Verständnis für Tanganjika-Biotope und Süßwasser-Biodiversität.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Endemisch im Tanganjikasee (Burundi, DR Kongo, Sambia, Tansania). Klares, mineralreiches Wasser, felsige und sandige Bereiche mit Spalten und Vorsprüngen als Schutz und Jagdgrund.
pH 8,0–9,0, Temperatur 23°C bis 28°C (73°F bis 82°F). Leicht alkalisches, hartes Wasser reich an Calcium und Magnesium. Stabile Parameter im Aquarium — keine starken Schwankungen.
Pflege & Haltung
Mindestens etwa 280 Liter (75 Gallonen), strukturiertes Layout. Gute Filterung, Feinsand oder feiner Kies als Boden.
Temperatur 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), pH 8,0–9,0, Härte 10–20 dGH. Mäßiges Licht; Felsen, Höhlen und Treibholz als Verstecke. Anfangs eher scheu.
Ernährung & Fütterung
Karnivor: sinkende Pellets, gefrorenes oder gefriergetrocknetes Futter, gelegentlich lebendig — Mückenlarven, Artemia, Daphnien. Spirulina-Flocken oder blanchiertes Gemüse zur Abwechslung. Mehrmals täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Einzelgänger bis kleine Gruppen in der Natur; leicht revierbezogen bei Zucht oder Rangordnung. Nicht übermäßig aggressiv, kann aber Dominanz zeigen. Boden- und Mittelwasser; gelegentlich nach oben, wenn es sich sicher fühlt.
Mitbewohner
Friedliche oder halb aggressive Tanganjika-Buntbarsche und Synodontis-Arten; größere Tetras oder Barben, wenn sie keine Bedrohung sind. Aggressive oder sehr kleine Beute-Fische meiden — Kampffische, kleine Characinen, aggressive Buntbarsche.
Zucht
Substratlaicher in Felsspalten. Männchen balzen mit leuchtenden Farben. Stabile Wasserwerte und proteinreiche Ernährung. Separates Laichbecken mit Verstecken. Eier schlüpfen nach wenigen Tagen; Larven mit Infusorien oder Spezialfutter.
Häufige Krankheiten
Grundsätzlich robust, aber anfällig für Ichthyophthirius, Flossenfäule und bakterielle Infektionen. Aufrechterhaltung


















