Tanganjika-Stachelaal: Mastacembelus ellipsifer
Eine schöne und einzigartige Art, sehr empfehlenswert wegen ihres friedlichen Wesens und ihres markanten Erscheinungsbilds im Aquarium.

Tanganjika-Stachelaal
Der Tanganjika-Stachelaal, wissenschaftlich Mastacembelus ellipsifer, stammt aus dem Tanganjikasee in Ostafrika. Schlanker, schlangenartiger Körper bis etwa 30 cm, dunkelbraun bis golden mit Flecken und Bändern, empfindliche Rückenstacheln. Anmutige Bewegungen am Boden und gelegentliches Auftauchen zum Atmen machen ihn zu einem spannenden Biotop-Bewohner.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Endemisch im Tanganjikasee — felsige und sandige Bereiche, flaches Wasser nahe dem Substrat. Alkalisches Wasser, pH 8,0–9,0. Klarwasser mit wenig organischem Material.
Pflege & Haltung
pH 8,0–9,0, Temperatur 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), Härte 5–15 dGH. Mindestens etwa 190 Liter (50 Gallonen) wegen Größe und Wühltrieb.
Feinsand oder glatter Kies; dunkle Steine und Treibholz. Gedämpftes bis mäßiges Licht; breitblättrige Pflanzen als Deckung.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser im Aquarium: Flocken, Pellets, gefrorenes und lebendes Futter — Mückenlarven, Artemia, Daphnien. Spirulina-haltige Zusätze möglich. Zwei bis drei kleine Mahlzeiten täglich.
Verhalten & Temperament
Meist friedlich, leicht territorial bei Zucht oder mit aggressiven Mitbewohnern. Einzelgänger beim Fressen; verträgt sich in gut geplanten Becken. Bevorzugt den Boden; gelegentlich Mittelwasser und Oberfläche zum Atmen.
Mitbewohner
Tanganjika-Buntbarsche wie Schneckenbewohner oder Julidochromis, friedliche Welse, kleinere Barben. Große aggressive Fische und Flossenbeißer meiden.
Zucht
Komplex, aber möglich: Laich auf flachen Steinen oder glattem Substrat. Separates Laichbecken, etwas wärmere Temperatur, häufigere Wasserwechsel. Paar mit Verstecken und flachen Flächen. Nach dem Laich Erwachsene von den Eiern trennen. Nach einigen Tagen schlüpfen die Larven und


















