Teleocichla centrarchus: Teleocichla centrarchus
Ein spektakulär farbenprächtiger Zwergbuntbarsch aus Mittelamerika mit markanten Streifen — für erfahrene Halter mit Biotop-Anspruch.

Teleocichla centrarchus
Teleocichla centrarchus ist ein auffällig schöner Fisch mit länglichem, seitlich abgeflachtem Körper in Gold-, Blau- und Grüntönen mit dunklen Querstreifen. Ein exotischer Blickfang im Aquarium und Gesprächsstoff unter Cichliden-Liebhabern.
Relativ handliche Pflege bei beeindruckender Erscheinung — für Einsteiger und Erfahrene; lehrt Buntbarsch-Dynamik und Süßwasser-Biodiversität.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Frischwasserflüsse und -seen Mittelamerikas — Costa Rica und Nicaragua. Ruhige Seen bis langsam fließende Flüsse mit Vegetation und Unterwasserstrukturen. pH neutral bis leicht sauer, 22°C bis 28°C (72°F bis 82°F). Sand und Fels als Verstecke und Laichplätze. Schwarz- und Klarwasser mit Tanninen aus organischem Material.
Pflege & Haltung
pH 6,5–7,5, Temperatur 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), Härte 5–15 dGH. Treibholz oder Laubstreu für Schwarzwasser-Charakter.
Mindestens 100 Liter (26 Gallonen). Feiner Kies oder Sand. Felsen, Höhlen, Java-Moos und Anubias. Mäßiges Licht.
Ernährung & Fütterung
Omnivor: sinkende Pellets und Flocken, lebendes oder gefrorenes Futter — Artemia, Daphnien, Mückenlarven, plus Pflanzenanteil wie Spirulina. Zwei bis drei kleine Mahlzeiten täglich.
Verhalten & Temperament
Leichte bis mäßige Territorialität, besonders in der Brutzeit. Am besten gleichzeitig mit anderen Arten einsetzen. Bevorzugt Boden und Mitte; vertikale Struktur mit Felsen und Pflanzen.
Mitbewohner
Regenbogenfische, Corydoras, friedliche Tanganjika-Buntbarsche. Oscars und große aggressive Buntbarsche meiden. Schwarmfische größer als das Maul des Teleocichla.
Zucht
Substratlaicher auf flachen Oberflächen nahe Verstecken. Etwas wärmere Temperatur etwa 27°C (80°F). Beide Eltern bewachen das Nest; Eier schlüpfen in etwa 3 Tagen. Separates Zuchtbecken mit Verstecken.
Häufige Krankheiten
Anfällig für Ichthyophthirius, Flossenfäule und Maulpilz bei Stress oder schlechter Qualität. Regelmäßige Wasserwechsel, Hygiene, Quarantäne für Neuzugänge.


















