Fisch (Kaltwasser/Teich)

Schleie: Tinca tinca

Ein charmanter Süßwasserfisch mit olivgrünem Körper und sanftem Wesen — seltener im Handel, aber lohnend für ruhige Gemeinschaftsbecken.

Studio Scaped
Schleie: Tinca tinca

Schleie

WassertypSüßwasser
Temp.10-20°C (50-68°F)
ErnährungAllesfresser / Aasfresser
Größe15-25 Zoll (38-65 cm)

Die Schleie, wissenschaftlich Tinca tinca, besticht mit olivgrünem, manchmal goldschimmerndem Körper, breitem Kopf und kleinen Barteln. Spielt in natürlichen Gewässern eine ökologische Rolle bei der Insektenkontrolle. Im Handel seltener — langsame, anmutige Bewegungen machen sie zum Blickfang in friedlichen Becken.

Bis etwa 30–38 cm in Gefangenschaft; ruhiges Temperament für Gemeinschaftsbecken.

Natürlicher Lebensraum & Herkunft

Europa bis Teile Asiens — flache, bewachsene Gewässer: Teiche, Gräben, Sümpfe. Oft trübes, nährstoffreiches Wasser, bevorzugt Schwarzwasser-ähnliche Bedingungen. Langsame Strömung und viel Deckung.

Pflege & Haltung

pH 6,5–8,0, Temperatur 18°C bis 24°C (64°F bis 75°F), Härte 5–20 dGH. Mindestens etwa 380 Liter (100 Gallonen) wegen Endgröße.

Weicher Sand oder feiner Kies; Anubias oder Java-Farn als Deckung. Mäßiges Licht; starke Filterung und regelmäßige Wasserwechsel.

Ernährung & Fütterung

Allesfresser: Flocken oder Pellets für Allesfresser, ergänzt mit Mückenlarven, Daphnien und Artemia. Blanchierter Salat, Spinat oder Zucchini. Sinkende Pellets — Bodenfresser. Mehrmals täglich kleine Portionen.

Verhalten & Temperament

Ruhig und friedlich. Bodennah, leichte Revierbildung. Gruppen von drei bis fünf Tieren reduzieren Stress — kein klassischer Schwarmfisch.

Mitbewohner

Größere friedliche Arten — Guramis, Schmerlen, bestimmte Tetras, Danios, größere Rasboras. Aggressive Buntbarsche und sehr kleine Fische meiden.

Zucht

Geschlechtsreife mit 2–3 Jahren; Laich im Frühling/Frühsommer bei 20°C bis 24°C (68°F bis 75°F). Feinblättrige Laichpflanzen. Bis zu 200.000 Eier, äußere Befruchtung — Eltern nach Laich entfernen.

Häufige Krankheiten

Robust, aber Ichthyophthirius, Flossenfäule und Pilzinfektionen möglich. Ausgezeichnete Wasserqualität, ausgewogene Ernährung, passende Mitbewohner.

Regelmäßige Beobachtung auf Krankheitszeichen. Neue Fische vor dem Einführen in

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