Dreipunkt-Mauswels: Tenellus trimaculatus
Ein faszinierender kleiner Wels mit drei dunklen Flecken und friedlichem Wesen — ideal als Allesfresser und Bodenbewohner im Gemeinschaftsbecken.

Dreipunkt-Mauswels
Der Dreipunkt-Mauswels, wissenschaftlich Tenellus trimaculatus, ist ein faszinierender Süßwasserfisch, der wegen seines einzigartigen Aussehens und seiner relativen Robustheit beliebt ist. Sein schlanker Körper trägt drei dunkle Flecken entlang der Seitenlinie auf einem blassen, leicht durchscheinenden Körper in Grautönen bis Hellbeige. Er wird etwa 10 bis 15 cm lang — handliche Größe für viele Heimaquarien. Die langen Barteln am Maul verstärken den Reiz und machen ihn zum Blickfang.
Nicht nur schön, sondern auch ökologisch wertvoll: Als Aasfresser frisst er Reste und Detritus vom Substrat und hält das Becken sauberer. Sein friedliches Temperament und die Verträglichkeit mit vielen Arten machen ihn ideal fürs Gemeinschaftsbecken.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Er stammt aus trägen Gewässern Südamerikas, besonders dem Amazonasbecken und seinen Zuflüssen. Nährstoffreiches Substrat und hohe Biodiversität prägen sein Ökosystem. Er lebt in weichem, leicht saurem Schwarzwasser aus abbaubarem organischem Material — mit viel Deckung und Futterquellen.
In der Natur findet man ihn in Laubstreu und unter Strukturen, wo er nach Nahrung wühlt und sich versteckt. Leicht sauer bis neutraler pH, niedrige Härte und wenig Strömung imitieren die Heimat.
Pflegeanforderungen
Temperatur 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), pH 6,0 bis 7,5, Härte 2 bis 10 dGH. Gute Filterung bei mäßiger Strömung — er kommt aus bewegten Gewässern.
Mindestens etwa 110 Liter (30 US-Gallonen). Substrat aus feinem Sand oder weichem Kies. Treibholz, Steine und Pflanzen wie Java-Farn, Anubias und Schwimmpflanzen. Mäßige bis niedrige Beleuchtung — helles Licht stresst.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser mit vielfältiger Ernährung: Detritus, kleine Wirbellose und organisches Material in der Natur. Im Aquarium hochwertige Flocken, sinkende Pellets sowie Frost- oder Lebendfutter wie Blutwürmer und Artemia. Sinkendes Futter erreicht ihn am Boden.
Ein- bis zweimal täglich füttern, Portionen anpassen, Überfütterung vermeiden. Ungefrissenes Futter entfernen.
Verhalten & Temperament
Friedlich und gesellig — ideal fürs Gemeinschaftsbecken. Kleine Gruppen oder Paare; einzeln können sie scheu werden. Meist Bodenbewohner, gelegentlich in der Mitte beim Füttern. Leichtes Territorialverhalten beim Einrichten von Verstecken ist möglich — genug Platz und mehrere Verstecke helfen.
Mitbewohner
Friedliche Arten mittlerer Größe: Salmler, Rasboras, Guramis, andere friedliche Welse. Otocinclus, Corydoras und kleine Regenbogenfische passen gut. Vermeide große oder aggressive Buntbarsche und Barben sowie sehr kleine Fische, die als Futter gelten könnten.
Zucht
Herausfordernd, aber möglich. In der Regenzeit laichen sie — große Wasserwechsel mit etwas kühlerem Wasser können Laich auslösen. Etwa 25°C (78°F), weiches, saures Wasser; flache Steine oder breitblättrige Pflanzen als Laichplatz.
Nach dem Laich Eltern oft entfernen für höhere Larvenüberlebensrate. Schlupf nach wenigen Tagen; Larven mit Infusorien oder fein zerriebenen Flocken füttern.
Häufige Gesundheitsprobleme
Relativ widerstandsfähig, aber anfällig für Ich, Flossenfäule und bakterielle Infektionen bei schlechter Wasserqualität. Regelmäßige Wechsel und gute Filterung sind entscheidend.
Temperatur schwankungen vermeiden, Mitbewohner prüfen, abwechslungsreiche Ernährung. Bei Krankheit isolieren und mit passenden Medikamenten behandeln


















