Tiger-Silbersalmler: Metynnis fasciatus
Ein markanter Süßwasserfisch mit silbrigem Körper und schwarzen Querstreifen — ideal für große, gut bepflanzte Gemeinschaftsbecken.

Tiger-Silbersalmler
Der Tiger-Silbersalmler (Metynnis fasciatus) besticht durch silbrigen Schimmer und markante schwarze Querstreifen vom Rücken bis zum Bauch — tigerähnliches Erscheinungsbild. Er wird bis etwa 15 cm lang und ist bei Aquarianern beliebt, die visuell ansprechende Gemeinschaftsbecken gestalten.
Kulturell steht er für biotopnahe Aquascapes. Als Schwarmfisch bringt er Leben und Gruppendynamik — ideal für größere Becken.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Langsam fließende Flüsse und Überschwemmungsseen im Amazonasbecken — Brasilien, Peru, Kolumbien. Schwarzwasser, nährstoffreiches, getöntes Wasser mit Laubstreu und dichter Vegetation. Große Schwärme in der Wildnis.
Treibholz, Laubstreu und dichte Bepflanzung imitieren die Heimat.
Pflegeanforderungen
pH 6,0 bis 7,5, Temperatur 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), Härte 2 bis 12 dGH. Sanfte Filterung ohne starke Strömung.
Mindestens etwa 280 Liter (75 US-Gallonen). Sand oder feiner Kies, dunkel. Mäßige Beleuchtung mit Schatten; Anubias oder Java-Farn.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser in Gefangenschaft: Flocken, Pellets, Spirulina, Daphnien, Artemia. Gelegentlich blanchiertes Gemüse. Mehrmals täglich kleine Portionen statt einer großen Mahlzeit.
Verhalten & Temperament
Freundlich und gesellig — Gruppen ab sechs. Mittlere bis obere Wasserschicht. Leicht territorial bei Stress oder in der Brut; genug Platz und Verstecke.
Mitbewohner
Andere Schwarmfische: Salmler, Corydoras, größere Rasboras, Guppys, Platties. Größere friedliche Arten wie Regenbogenfische oder Schmerlen. Keine aggressiven oder fressenden Barben oder Buntbarsche.
Zucht
Anspruchsvoll; Geschlechtsreife mit 1 bis 2 Jahren. Leicht erhöhte Temperatur (etwa 28°C / 82°F) und sauberes Wasser. Separates Zuchtbecken mit feinblättrigen Pflanzen; Eltern nach Laich entfernen. Eier kleben fest; Schlupf nach 24 bis 48 Stunden.
Häufige Gesundheitsprobleme
Anfällig für Ich, Flossenfäule und bakterielle Infektionen. Sauberes Wasser, stabile Werte, ausgewogene Ernährung. Neue Tiere quarantänieren.


















