Tiger Teddy: Neoheterandria elegans
Ein kleiner, farbenprächtiger Lebendgebärender mit Tigerstreifen — ideal für Nano- und friedliche Gemeinschaftsbecken.

Tiger Teddy
Der Tiger Teddy, wissenschaftlich Neoheterandria elegans, ist ein kleiner, lebendiger Fisch aus der Familie Poeciliidae. Mit maximal etwa 3,8 cm Länge besticht er durch intensive Blau-, Gelb- und Orangetöne mit Tigerstreifen bei den Männchen; Weibchen größer, dezenter, mit irisierenden Schuppen. Ein Highlight für vielfältige Becken.
In der Aquaristik geschätzt wegen Optik, Verhalten und Anpassungsfähigkeit. Seltener im Handel als andere Lebendgebärende — interessant für Sammler. Lebhaftes Wesen und Balzrituale; kleine Größe und Friedlichkeit passen zu Nano-Becken.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Küstenebenen Mittelamerikas — Nicaragua, Costa Rica. Flaches, pflanzenreiches Wasser an Schnittstellen von Bächen und Sümpfen. Schwarzwasser, teegefärbt, weich und sauer. Pflanzendecke und sanfte Strömung.
Laubstreu und organisches Material schaffen Deckung und Laichplätze — wichtig für die Nachbildung im Aquarium.
Pflegeanforderungen
pH 6,0 bis 7,5, Temperatur 23°C bis 28°C (74°F bis 82°F), Härte 2 bis 12 dGH. Regelmäßige Wechsel und stabile Qualität.
Mindestens etwa 38 Liter (10 US-Gallonen), dicht bepflanzt mit Anubias, Java-Farn, Schwimmpflanzen. Weicher Sand oder feiner Kies; gedämpftes Licht.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: Flocken für Lebendgebärende, fein zerriebene Pellets, Artemia, Daphnien, Blutwürmer. Mehrmals täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Friedlich und gesellig — Gruppen ab fünf bis sechs. Mittlere bis obere Wasserschicht; lebhafte Balz. Männchen können in der Brut territorial werden — genug Verstecke.
Mitbewohner
Neonsalmler, Endlers, Guppys, kleine Rasboras. Keine großen Raubfische oder Flossenbeißer.
Zucht
Lebendgebärend; dichte Vegetation als Versteck. Leicht saures, weiches, warmes Wasser. Tragzeit etwa 28 Tage; Junge sofort in Pflanzen verstecken — Erwachsene fressen sie.
Häufige Gesundheitsprobleme
Robust bei guter Wasserqualität; anfällig für Ich, Flossenfäule und Pilze. Regelmäßige Wechsel, kein Überbesatz, Quarantäne neuer Fische.


















