Vaillants Schokoladengurami: Sphaerichthys vaillanti
Ein seltener Schokoladengurami aus Südostasien — anspruchsvoll, friedlich und ideal für Schwarzwasser-Biotope.

Vaillants Schokoladengurami
Vaillants Schokoladengurami (Sphaerichthys vaillanti) stammt aus den Feuchtgebieten Südostasiens. Dunkelbraun bis kaffeebraun mit schillernden Punkten; flacher, pfannkuchenartiger Körper. Bedeutung in der Aquaristik: Biotop-Nachbildung spezifischer Lebensräume und Bewusstsein für Biodiversität.
Beliebt bei Liebhaber spezialisierter Schwarzwasser-Becken; fördert verantwortungsvolle Aquaristik und Habitat-Erhalt.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Langsame Flüsse, Bäche und Sümpfe der Malaiischen Halbinsel (Malaysia, Thailand). Schwarzwasser: wenig Licht, Huminsäuren, braunes Wasser, weich, sauer, arm an Mineralien. Dichte Vegetation und Strukturen als Verstecke und Laichplätze.
Pflege & Haltung
pH 5,0–7,0, Temperatur 24–28 °C (75–82 °F), weich (dH 1–10). Mindestens 75 Liter (20 Gallonen). Dunkles, feines Substrat; dichte Pflanzen, Schwimmpflanzen, Treibholz, Laubstreu. Gedämpftes Licht — helles Licht stresst.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser — hochwertige sinkende Pellets, fein zerdrückte Flocken, Daphnia, Artemia, Mückenlarven. Ein- bis zweimal täglich, Portionen in 2–3 Minuten verzehrt; nicht überfüttern.
Verhalten & Temperament
Friedlich, bei Laich leicht territorial. Mitte bis unten; Gruppe von 4–6 Tieren. Schüchtern bei lauten Mitbewohnern — ruhige Umgebung mit Verstecken.
Mitbewohner
Kleine Tetras, Harlekin-Rasboras, Endlers, kleine Corys oder Garnelen. Keine Buntbarsche, große Barben oder Raubfische.
Zucht
pH etwa 6,0–6,5, 26–28 °C (78–82 °F); lebendes und Frostfutter konditionieren. Laich an schwimmendem Laichmopp oder Schwammfilter; Männchen nach Laich entfernen. Schlupf nach 24–36 Stunden; Infusorien oder fein zerdrückte Flocken.
Häufige Krankheiten
Ich (Ichthyophthirius multifiliis), Flossenfäule, Columnaris. Prävention durch Wasserqualität, ausgewogene Ernährung und Quarantäne neuer Tiere.


















