Wetter-Aal: Misgurnus anguillicaudatus
Ein charmanter, schlangenähnlicher Aal aus Ostasien — reagiert auf Luftdruckwechsel und ideal für Kaltwasser- und Teichbecken.

Wetter-Aal
Der Wetter-Aal, wissenschaftlich Misgurnus anguillicaudatus, hat einen langen, schlangenartigen Körper bis etwa 30 cm in Goldbraun- und Grüntönen. Reagiert auf Luftdruck — daher „Wetterfisch“. Verspielt, wühlt im Substrat und erkundet gern — beliebt in Kaltwasserbecken.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Ostasien — China, Korea, Japan, Mongolei. Langsame Flüsse, Sümpfe, Reisfelder; schlammiges Substrat mit Pflanzen und Laub. Temperatur 20–26 °C (68–78 °F), pH 6,5–7,5.
Pflege & Haltung
Mindestens 110 Liter (30 Gallonen) für kleine Gruppe. Weicher Kies oder Sand; Pflanzen, Höhlen. Temperatur 20–26 °C (68–78 °F), pH 6,5–7,5, Härte 5–20 dGH. Regelmäßige Wasserwechsel und Ammoniak-/Nitrit-Kontrolle.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser — sinkende Flocken oder Pellets; Mückenlarven, Artemia, Daphnia. Zwei- bis dreimal täglich sinkendes Futter.
Verhalten & Temperament
Friedlich; Gruppe ab drei Tieren. Bodenbewohner, gelegentlich Mitte. Leichte Territorialität bei Platzmangel oder Laich.
Mitbewohner
Rasboras, Tetras, friedliche Buntbarsche wie der Blauer Ram; keine Kampffische oder Flossenbeißer. Keine Garnelen oder kleine Krebse — Wühler stört sie.
Zucht
Saisonaler Laicher; Wasserwechsel und Temperaturanstieg auf 24–27 °C (75–80 °F) simulieren Monsun. Eier an Pflanzen; Erwachsene entfernen. Schlupf nach 3–5 Tagen; Java-Moos oder Hornkraut als Ablage.
Häufige Krankheiten
Ich (Ichthyophthirius multifiliis), Flossenfäule, Fischtuberkulose. Regelmäßige Kontrolle, gute Wasserqualität und


















