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Schwarzgebänderter Doktorfisch

Der Schwarzgebänderte Doktorfisch (Acanthurus polyzona) ist ein seltener, markant gestreifter Doktorfisch aus dem westlichen Indischen Ozean — riffsicherer Algenfresser, selten im Hobby zu sehen.

Studio Scaped
Schwarzgebänderter Doktorfisch

Schwarzgebänderter Doktorfisch

Der Schwarzgebänderte Doktorfisch (Acanthurus polyzona), auch Schwarzgebänderter oder Zebra-Doktorfisch genannt, ist einer der seltensten Doktorfische im Handel. Kräftige dunkle Bänder auf hellem Körper — zebraartiges Erscheinungsbild, ungewöhnlich in der Gattung. Auf kleinen westindischen Verbreitungsgebiet beschränkt und nur gelegentlich exportiert — begehrter, hochwertiger Fisch für fortgeschrittene Sammler.

Trotz Seltenheit im Kern typischer algenfressender Doktorfisch — Knappheit und Preis, nicht exotische Pflege, machen ihn zu einer Art für erfahrene Halter.

Natürlicher Lebensraum & Herkunft

Acanthurus polyzona endemisch im tropischen westlichen Indischen Ozean — nur dokumentiert von Madagaskar, Mauritius, Réunion und den Komoren. Flache Riffhabitate — Lagunen und äußere Riffhänge über sandigem, felsigem oder korallenbedecktem Grund, bis etwa 15 Meter (49 Fuß). Tagaktiv und gesellig, oft in Schwärmen mit Sträfling-Doktorfischen.

Gefangenschaft: Freiwasser, reichlich lebendes Gestein zum Weiden, starke, gut oxygenierte Strömung.

Haltungsanforderungen

Stabile Meeresbedingungen: Salinität etwa 1,024–1,026, pH 8,1–8,4, Temperatur etwa 24–26°C (75–79°F), starke Strömung und gute Oxygenierung. Etwa 20 cm (8 Zoll) — relativ klein für Doktorfische, aber geräumiges Becken ab rund 340 Litern (ca. 90 US-Gallonen) für Schwimmen und Weiden.

Angesichts Seltenheit und Kosten: sorgfältige Quarantäne und reifes, stabiles System lohnen sich zum Schutz der Investition.

Ernährung & Fütterung

Pflanzenfresser — weidet primär fadenförmige Algen in freier Wildbahn. Pflanzenbasierte Ernährung: getrocknete Meeresalgen (Nori) an Klammer, Herbivoren- und Spirulina-Präparate, algenbasiertes Gefrierfutter, gelegentlich fleischige Komponenten. Häufige kleine Mahlzeiten — ständiges Weideverhalten; natürliche Algen auf reifem lebendem Gestein zwischen den Fütterungen.

Verhalten & Temperament

Wie die meisten Doktorfische halb aggressiv und territorial — besonders gegenüber anderen Doktorfischen. Am besten als einziger Doktorfisch außer in sehr großen Systemen. Scharfe Schwanzstachelspine der Familie — vorsichtig handhaben. In freier Wildbahn mit Sträfling-Doktorfischen — in Gefangenschaft Temperament gegenüber ähnlichen Fischen mit Platz managen.

Mitbewohner

Robuste Meeresfische in anderen Nischen — Lippfische, Kaiserfische, größere Grundeln, Fahnenbarsche — in groß genug dimensioniertem Becken. Andere Doktorfische nur in sehr großen Systemen. Riffsicher — weidet Algen statt Korallen oder Wirbellose; geeignet für großes Riff.

Zucht

Acanthurus polyzona pelagischer Laicher mit planktonischen Larven — nicht im Heimaquarium gezüchtet. Eingeschränktes Verbreitungsgebiet bedeutet: alle Handelstiere aus Wildfang — und selten.

Häufige Gesundheitsprobleme

Wie andere Doktorfische anfällig für Meerwasser-Ich (Cryptocaryon irritans) und Meerwasser-Oodinium (Amyloodinium ocellatum), besonders bei Stress durch Fang und Transport. Gründliche Quarantäne und stabile, sauerstoffreiche, stressarme Umgebung essentiell — umso mehr wegen Seltenheit und Wert. Makellose Wasserqualität, starke Strömung, abwechslungsreiche herbivore Ernährung — seltener Doktorfisch als bemerkenswerter Mittelpunkt für erfahrene Riffhalter.

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