Drachen-Lippfisch
Der Drachen-Lippfisch (Novaculichthys taeniourus) ist ein auffälliger Salzwasserfisch mit einzigartigem Aussehen und Verhalten.

Drachen-Lippfisch
Der Drachen-Lippfisch, wissenschaftlich Novaculichthys taeniourus, ist ein eindrucksvoller Meeresbewohner mit schillernden Grün-, Blau- und Brauntönen. Längliche Schnauze und Rückenflossen verleihen ein drachenähnliches Aussehen. Aktiv und anpassungsfähig – beliebt bei Meerwasser-Hobbyisten.
Ökologisch wendet er Steine um und legt verborgene Nahrung frei – interessantes Verhalten auch im Heimaquarium. Spezifische Pflege ist wichtig für Gesundheit und Farbe.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Indo-Pazifik – Rote Meer, Ostafrika, pazifische Inseln. Flache Gewässer, 1–20 m, sandige oder Geröllsubstrate nahe Felsen. Warmes klares Wasser, Salzgehalt ~35 ‰. Korallen, Schwämme und Tang als Schutz und Fraßfläche.
Moderate bis starke Strömung in der Natur – im Aquarium Substrat und Hardscape entsprechend nachbilden.
Pflege & Haltung
pH 8,1–8,4, Temperatur 24–28 °C (75–82 °F), GH 8–12 °dGH. Mindestens etwa 285 Liter wegen Aktivität und Territorialität. Sand oder feiner Kies zum Graben. Lebendgestein, Höhlen und Überhänge. Ausgewogene Beleuchtung für Farben und Algenwachstum.
Ernährung & Fütterung
Primär fleischfressend – kleine Wirbellose und Krebstiere in der Wildnis. Im Aquarium: hochwertige Pellets, Flocken, Gefrierfutter wie Artemia, Mysis und Meeresfrüchte. Gelegentlich Lebendfutter. Mehrere kleine Mahlzeiten täglich.
Verhalten & Temperament
Aggressiv gegenüber Artgenossen, besonders Männchen. Mit genug Raum und Verstecken oft verträglich mit anderen Arten. Semi-solitary – nutzt vertikale Zonen und Felsspalten. Interaktionen mit Mitbewohnern beobachten.
Mitbewohner
Robuste Arten: Clownfische, Doktorfische, manche Lippfische, größere Grundeln, Kaiserfische, einige Drückerfische bei viel Platz. Vermeide kleine scheue Fische und ähnlich geformte Lippfische.
Zucht
In Gefangenschaft sehr schwierig. Balz mit aufwendigen Schwimmdisplays. Versteckreiche Umgebung und stabile Werte fördern Laich. Meist ein Männchen zu mehreren Weibchen. Die meisten Hobbyisten scheitern an der Zucht.
Häufige Krankheiten
Anfällig für Ichthyophthirius, Meerwasser-Oodinium und Parasiten bei Stress oder schlechter Qualität. Verletzungen durch Revierkämpfe oder Dekor möglich. Stabile Werte, Hygiene und hochwertiges Futter stärken die Abwehr.


















