Dämmer-Kieferfisch
Der Dämmer-Kieferfisch (Opistognathus whitehursti) ist ein auffälliger Salzwasserfisch mit einzigartigem Aussehen und Verhalten.

Dämmer-Kieferfisch
Der Dämmer-Kieferfisch, wissenschaftlich Opistognathus whitehursti, gewinnt zunehmend an Beliebtheit. Farbverlauf von tiefem Blau zu leuchtendem Gelb an den Flossen; große Augen und typische Kieferstruktur. Graben und aus dem Bau hervorlugen machen ihn zu einem Highlight im Riffbecken.
Als Substratbewohner baut er Gänge und prägt die physische Struktur des Biotops. Schnelles Graben und Beobachten aus dem Versteck – wichtig für artgerechte Einrichtung.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Karibik – Bahamas, Kuba, Florida. Flache Riffe mit sandigem Substrat und Fels. Klares, gut oxygeniertes Wasser. Moderate Wellenbewegung verteilt Nährstoffe.
Biodiverse Riffe – Graben belüftet den Sand und unterstützt Mikroorganismen.
Pflege & Haltung
pH 8,1–8,4, Temperatur 24–28 °C (75–82 °F), 8–12 °dKH. Mindestens etwa 110 Liter. Sandiges Substrat zum Graben. Moderate Beleuchtung. Fels und Korallen, Pflanzen nicht direkt über Bauplätzen.
Ernährung & Fütterung
Primär fleischfressend, opportunistisch allesfressend. Kleine Krebstiere, Mikroalgen, Detritus in der Natur. Flocken, Pellets, Artemia, Mysis und kleine Lebendfutterarten. Mehrmals täglich kleine Portionen zum Suchen.
Verhalten & Temperament
Grabt und zieht sich in Gänge zurück – essenziell für Sicherheit. Meist friedlich, territorial beim Bau oder Fressen. Kein Schwarmzwang; Artgenossen können bereichern. Untere Zone – schneller Rückzug in den Sand. Leichte Aggression gegenüber gleichgroßen Fischen bei der Brut möglich.
Mitbewohner
Friedliche Rifffische: kleine Grundeln, Schleimfische, manche Riffbarsche, Clownfische, einige Lippfische. Keine großen aggressiven Arten wie Zackenbarsche oder Kaiserfische. Keine konkurrierenden Bodenbewohner um Bauplätze.
Zucht
Monogame Paare. Laich oft früh morgens oder abends; Temperatur- oder Lichtänderungen können auslösen. Feiner Sand und flache Ablageflächen. Männchen bewacht und fächelt die Eier.
Häufige Krankheiten
Ichthyophthirius, stressbedingte Krankheiten, Pilzinfektionen. Optimale Wasserqualität und ausgewogene Ernährung und a


















