Smaragdkrebs: Mithraculus sculptus
Ein leuchtend grüner Krebs, berühmt für das Fressen von Blasenalgen (Valonia). Nützliches Aufräumteam im Riff – mit Vorsicht einsetzen.

Smaragdkrebs
Der Smaragdkrebs (Mithraculus sculptus) leuchtet grün, frisst Algen und Detritus – beliebt in Riffaquarien. Etwa 4–7 cm, riffsicher und optisch auffällig.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Karibik und westlicher Atlantik: Korallenriffe und Felsküsten, 23–30 °C, Salzgehalt etwa 1,020–1,025. Versteck zwischen Korallen und Steinen.
Pflegeanforderungen
pH 8,1–8,4, 24–28 °C, 8–12 °dKH. Mindestens etwa 75 Liter (20 Gallons). Korallenkies oder feiner Sand, viel Live Rock. Mäßiges Licht für Algenwuchs.
Ernährung & Fütterung
Algen, Detritus, algenbasierte Flocken und Pellets. Gelegentlich Artemia, Mysid-Shrimps oder fein gehacktes Meeresfleisch. Mehrmals wöchentlich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Friedlich und neugierig, klettert und sucht Futter. Bodennah, kann gegenüber anderen Krebsen und Garnelen territorial sein.
Mitbewohner
Clowns, Grundeln, Dottybacks, friedliche Schnecken und ähnlich große Krebse. Große Kaiserfische, Drückerfische oder Feuerfische vermeiden.
Zucht
In Heimaquarien selten. Stabile Werte, Verstecke, beide Geschlechter nötig. Larven brauchen separates Becken.
Häufige Gesundheitsprobleme
Häutungsprobleme bei schlechten Werten. Isopoden oder Plattwürmer möglich – Quarantäne und gute Ernährung stärken die Abwehr.


















