Feuerfisch-Grundel: Nemateleotris magnifica
Eine atemberaubende Dartfisch-Art mit Verlauf von Weiß zu Rot. Bekannt für die Rückenstachel-Spine, die wie eine Flagge auf- und abwippt.

Feuerfisch-Grundel
Die Feuerfisch-Grundel (Nemateleotris magnifica) ist ein atemberaubend schöner Meeresfisch, der Aquarianer weltweit begeistert. Leuchtend rot-gelber Körper, der zum Schwanz in Blau übergeht, mit langen Flossen – beliebt wegen sanftem Wesen und Eignung für Anfänger und Erfahrene in gut gepflegten Riffmilieuen.
Neben dem faszinierenden Aussehen ist die Feuerfisch-Grundel wegen einzigartigem Verhalten und Anpassungsfähigkeit in der Aquaristik bedeutsam. Ihre charmanten Bewegungen und das Sitzen auf Felsvorsprüngen oder Korallen bereichern jedes Display.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Die Feuerfisch-Grundel stammt von Korallenriffen des Westpazifiks – Australien, Indonesien, Philippinen. Klares, warmes Wasser mit mäßiger bis starker Strömung in flachen Bereichen mit Riffstrukturen als Verstecke. Sie etabliert kleine Territorien um Felsformationen.
Haltung & Pflege
Temperatur 22°C bis 26°C (72°F bis 78°F), pH 7,8–8,4, Salinität 1,020–1,025, Härte 8–12 dGH. Mindestens 75 Liter (20 Gallonen). Feinsand oder feiner Kies; lebendes Gestein und robuste Korallen als Verstecke; moderate Beleuchtung.
Ernährung & Fütterung
Fleischfresser mit proteinreicher Ernährung: hochwertige Meeresflocken, Pellets, Tiefkühlfutter und gelegentlich Artemia und Copepoden. 2–3-mal täglich kleine Mahlzeiten. Futter ohne künstliche Farbstoffe oder Konservierungsmittel bevorzugen.
Verhalten & Temperament
Friedliches, scheues Wesen – sucht Verstecke bei Annäherung größerer oder lebhafter Mitbewohner. Am besten in Paaren oder kleinen Gruppen; zeigt Schwarmtendenz. Bevorzugt obere bis mittlere Beckenebenen, sitzt oft vertikal auf Felsen oder Korallen.
Mitbewohner
Clownfische, Grundeln, Schleimfische und friedliche Lippfische; Putzergarnelen und Schnecken harmonieren gut. Vermeide größere oder aggressive Fische wie Feuerfische oder halbaggressive Riffbarsche sowie stark territoriale Arten.
Zucht
Herausfordernd – oft monogam mit starken Paarbindungen. Geräumige Umgebung mit Verstecken und passender Ernährung fördern Laichverhalten. Männchen zeigt Balz; Weibchen legt Eier in geschützte Spalten; Männchen bewacht Eier 4 bis 7 Tage bis zum Schlüpfen.
Häufige Gesundheitsprobleme
Anfällig für Ich und Meerwasser-Samtfleckenkrankheit bei Stress oder schlechter Wasserqualität. Pilzinfektionen nach Verletzungen möglich – friedliches Beckenmilieu wichtig. Regelmäßige Wasserwertkontrolle und Wartung; Quarantäne neuer Ankömmlinge.


















