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Edelstein-Doktorfisch

Der Edelstein-Doktorfisch (Zebrasoma gemmatum) ist ein atemberaubender Meeresfisch, bekannt für sein einzigartiges Aussehen und Verhalten.

Studio Scaped
Edelstein-Doktorfisch

Edelstein-Doktorfisch

Der Edelstein-Doktorfisch (Zebrasoma gemmatum) ist ein begehrter Meeresfisch wegen eleganter Färbung und Seltenheit. Tiefschwarzer Körper mit hunderten winziger, funkelnder weißer Punkte wie Edelsteine, leuchtend gelbe Schwanz- und Brustflossen. Effizienter Herbivore zur Algenkontrolle an Riffen des westlichen Indischen Ozeans.

Natürlicher Lebensraum & Herkunft

Heimat: Riffe des westlichen Indischen Ozeans, besonders um Madagaskar. Klares, warmes Wasser mit komplexen Korallenstrukturen – kein Schwarzwasser, sondern hohe Sichtweite und sanfte Strömungen. Sandige und felsige Substrate bieten Schutz und Fraßflächen. Temperaturen 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), stabile Salinität.

Pflegeanforderungen

pH 8,1 bis 8,4, Temperatur 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), GH etwa 8–12 °dKH. Mindestens etwa 680 Liter (180 Gallonen) für Schwimmraum und Territorium.

Feiner Korallen-Sand oder Aragonit, Felsstrukturen wie am Riff für Verstecke und Fraß. Moderate bis helle Beleuchtung für photosynthetische Korallen und Algen. Lebendes Gestein und passende Meerespflanzen fördern ökologisches Gleichgewicht.

Ernährung & Fütterung

Überwiegend herbivor – Meeresalgen, ergänzt durch fleischige Kost. Algenblätter, spirulinahaltige Flocken und Pellets, Gefrierfutter wie Mysis und Artemia als Ergänzung. 2–3-mal täglich kleine Portionen wie natürliches Weiden.

Verhalten & Temperament

Mutig und aktiv, verteidigt Territorium aggressiv. Intolerant gegenüber anderen Zebrasoma-Arten – meist nur ein Doktorfisch dieser Gattung pro Becken. Als letzter Zugang in Gemeinschaftsbecken, um Revierstreit zu minimieren. Mittlere bis obere Wassersäule.

Mitbewohner

Ähnlich große, nicht aggressive Fische: andere Doktorfische wie der Gelbe Doktorfisch und Kole-Tang, friedliche Clownfische, Lippfische, Grundeln. Vorsicht bei ähnlicher Form oder Farbe – kann Territorialität auslösen. Viele Verstecke und Schwimmraum mindern Aggression.

Zucht

Zucht in Gefangenschaft schwierig, Laichverhalten wenig bekannt. Protandrische Hermaphroditen – Geschlechtswechsel erschwert Zucht. Größeres, artspezifisches Laichbecken mit Territorien und optimalen Werten. Exzellente Wasserqualität, stabile Temperatur und Verstecke fördern Laich. Angereicherte Ernährung in der Brutzeit wichtig.

Häufige Gesundheitsprobleme

Anfällig für Ichthyophthirius, Oodinium und Flossenfäule durch Stress, schlechte Bedingungen oder einseitige Ernährung. Stabile Umgebung, Quarantäne neuer Tiere, schrittweise Beckenänderungen. Abwechslungsreiche Ernährung stärkt Immunsystem. Frühe Diagnose und Behandlung sind entscheidend.

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