Grüner Mandarinfisch: Synchiropus splendidus
Wohl das psychedelischste Muster aller Meeresfische. Schwierige Art, die ein reifes Becken mit massiver Copepoden-Population braucht.

Grüner Mandarinfisch
Der Grüne Mandarinfisch, wissenschaftlich Synchiropus splendidus, besticht mit irisierendem Grün und Blau in filigranen Mustern – einer der optisch reizvollsten Rifffische. Er frisst kleine Wirbellose und hilft, Amphipoden-Populationen zu regulieren.
Heimisch in flachen Lagunen und Korallenriffen des Indo-Pazifik – seit Jahrzehnten beliebt in der Aquaristik.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Der Grüne Mandarinfisch stammt aus flachen Lagunen und Korallenriffen des Indo-Pazifik – Great Barrier Reef, Philippinen, Indonesien. Klares, warmes Wasser und reiche Korallenstrukturen mit Mikrofauna. Salinität etwa 1,023 bis 1,025, 23°C bis 28°C (74°F bis 82°F).
Haltung & Pflege
pH 8,1 bis 8,4, Temperatur 23°C bis 28°C (74°F bis 82°F), Härte 8 bis 12 dGH. Mindestens 110 Liter (30 Gallonen).
Feiner Kies oder Sand für Copepoden und Amphipoden; viel Live Rock und Verstecke; mäßiges Licht für Mikrofauna. Makroalgen können Wasserqualität und Futter unterstützen.
Ernährung & Fütterung
Primär Fleischfresser – kleine Wirbellose. Hauptnahrung: lebende Copepoden und Amphipoden aus Refugium. Frostfutter wie Cyclops und Mysis ergänzend; spezielles Pulverfutter für Pod-Fresser als Ergänzung. Flocken und große Pellets meist ungeeignet. Mehrmals täglich kleine Mengen.
Verhalten & Temperament
Friedlich und scheu – geeignet für Gemeinschaftsbecken mit nicht aggressiven Fischen. Kein Schwarmfisch; kleine Reviere, meist nicht territorial gegenüber friedlichen Arten. Untere Beckenregion; langsam sichtend durch Sand und Gestein.
Mitbewohner
Kleine friedliche Fische wie Orchid Dottyback, Grundeln und Schleimfische. Keine Löwenfische, Drückerfische oder übermäßig aggressive Demoisellen. Mehrere Grüne Mandarinfische nur in ausreichend großen Becken.
Zucht
Herausfordernd – aufwendige Balz der Männchen, oft abends. Separates Laichbecken mit flachem Wasser und Verstecken; stabile Werte während der Laichzeit. Eier treiben; Larven in separatem Becken mit spezieller Fütterung.
Häufige Gesundheitsprobleme
Allgemein robust, aber anfällig für Ich (Cryptocaryon), Marine Velvet und innere Parasiten. Stress durch schlechte Wasserqualität oder


















