Mata-Doktorfisch
Der Mata-Doktorfisch (Acanthurus mata) ist ein markanter Salzwasserfisch mit einzigartigem Aussehen und Verhalten.

Mata-Doktorfisch
Der Mata-Doktorfisch, auch „Mata Tangsus“ oder „Giant Betta“ genannt, ist ein exotischer Süßwasserfisch, der unter Aquarianern wegen seines markanten Erscheinungsbilds und seiner besonderen Merkmale große Popularität erlangt hat. Diese lebhafte Art besticht durch den langgestreckten Körper und die Flossen in Blau-, Rot- und Metallic-Tönen. Der Mata-Doktorfisch ist nicht nur visuell fesselnd, sondern bringt mit seinem sanften Wesen und atemberaubender Schönheit Leben ins Aquarium — ein Favorit für Einsteiger und Profis.
Neben der Optik ist er in der Aquaristik bedeutsam wegen relativ einfacher Pflege und Verträglichkeit mit anderen Fischen. Er ist ein attraktiver Einstieg in die Welt der Bettas — eine beeindruckende Alternative zu Betta splendens. Biologie und Fortpflanzung bieten faszinierende Beobachtungsmöglichkeiten.
Natürliches Habitat & Herkunft
Der Mata-Doktorfisch stammt aus langsam fließenden Flüssen und Überschwemmungsgebieten Südostasiens — u. a. Malaysia und Indonesien. Er gedeiht in weichem, saurem Schwarzwasser reich an organischem Material. Dunkles, tanninhaltiges Wasser mit pH 5,5–7,0 und 25–28 °C (77–82 °F). Das Naturhabitat zu verstehen ist entscheidend für optimale Haltung.
Pflege & Haltung
Stabiler pH 5,5–7,0, Härte 2–12 dGH, 25–28 °C (77–82 °F) — Schwankungen vermeiden. Mindestens 75 Liter (20 Gallonen). Weicher Bodengrund wie Sand oder feiner Kies. Mäßige Beleuchtung für gedämpfte Atmosphäre. Höhlen, Wurzelholz und Pflanzen wie Amazonas-Schwertpflanze und Javafarn.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser — pflanzliche und proteinreiche Nahrung. Flocken, Pellets, Frostfutter (Blutwürmer, Artemia), gelegentlich Lebendfutter. Ein- bis zweimal täglich moderate Portionen. Als Oberflächenfresser auch sinkende Pellets und Granulate ergänzen.
Verhalten & Temperament
Grundsätzlich friedlich und gesellig — in passenden Gemeinschaftsbecken. Kleine Gruppen oder Einzelhaltung möglich; Schwarmneigung in Gruppen von drei bis fünf. Weniger territorial als Verwandte — Vorsicht bei Mitbewohnern. Mittlere bis obere Wasserschichten; neugierig und aktiv.
Mitbewohner
Friedliche Arten wie Neonsalmler, Rasbora und kleine Corydoras — ähnliche Wasserwerte, verschiedene Wasserschichten. Keine aggressiven Buntbarsche oder Flossenbeißer.
Geeignet:
- Neonsalmler
- Harlekin-Rasbora
- Corydoras
- Guppys
- Zebra-Danio
Vermeiden:
- Aggressive Buntbarsche
- Größere Barben (z. B. Tigerbarben)
- Andere Betta-Arten (Revierstreit)
Fortpflanzung
Lohnend, erfordert spezielle Laichbedingungen. Separates Zuchtbecken mit Pflanzen und sanfter Filterung. Etwas wärmer (28–30 °C / 82–86 °F), pH 6,0–6,5. Männchen balzt und baut Blasennest an der Oberfläche. Weibchen nach dem Laich entfernen. Larven mit fein zerriebenen Flocken oder Infusorien füttern.
Häufige Krankheiten
Grundsätzlich robust; anfällig für Ich, Flossenfäule und Samtfleckenkrankheit. Regelmäßige Wasserwechsel, stabile Qualität, ausgewogene Ernährung. Neue Tiere quarantänieren, Überbesatz vermeiden, Wasserprobleme sofort beheben.


















