Midas-Schleimfisch
Der Midas-Schleimfisch (Ecsenius midas) ist ein atemberaubender Salzwasserfisch mit einzigartigem Aussehen und Verhalten.

Midas-Schleimfisch
Der Midas-Schleimfisch, wissenschaftlich Ecsenius midas, besticht mit leuchtend schillernder Färbung und verspieltem Charakter. Leuchtend gelber Körper mit markanten schwarzen Zeichnungen — Favorit in Riffaquarien. Schlanker Körper der Blenniidae; anmutiges Schwimmen. Weidet Algen und trägt zur Riffbalance bei.
In der Aquaristik wertvoll wegen Schönheit, Robustheit und Engagement. Amüsante Aktionen auf Felsen und Korallen — belebt jedes Becken.
Natürliches Habitat & Herkunft
Karibik — Korallenriffe und felsige Substrate, u. a. Bahamas und Große Antillen. Stabile Salinität und Temperatur; gute Lichtdurchdringung.
pH typisch 7,8–8,4; 24–28 °C (75–82 °F). Naturbedingungen für erfolgreiche Haltung nachbilden.
Pflege & Haltung
pH 7,8–8,4, 24–28 °C (75–82 °F), Salzgehalt 1,020–1,025, Härte 8–12 dGH. Mindestens 114 Liter (30 Gallonen) — kann territorial sein.
Sandboden zum Graben und Weiden. Viel lebendes Gestein und Korallen. Mäßige Beleuchtung für Algen und Pflanzen.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser — Algen und kleine Wirbellose in freier Wildbahn. Marine-Flocken, Pellets, Algenwaffeln; Frost- oder Lebendfutter wie Artemia und Mysis für Farbe und Gesundheit.
Mehrere kleine Mahlzeiten täglich — natürliches Weideverhalten.
Verhalten & Temperament
Halb-aggressiv — besonders gegen Artgenossen oder ähnlich aussehende Fische. Revier im Becken; genug Platz und Verstecke. Kein Schwarmfisch.
Mitte bis obere Wasserschichten; sitzt auf Felsen und Korallen — neugierig und unterhaltsam.
Mitbewohner
Friedliche Rifffische: Anemonenfische, Grundeln, bestimmte Demoisfische. Schnecken, Einsiedlerkrebse, Reinigergarnelen.
Vermeiden: große aggressive Fische, andere Schleimfische ähnlicher Farbe, Feuerfische, Drückerfische, aggressive Putzerfische.
Fortpflanzung
Anspruchsvoll — protandrischer Hermaphrodit. Laich frühmorgens in reifem Becken mit klarem Wasser und Verstecken. Stabile Bedingungen, gute Ernährung, Platz für Balz. Eier auf flacher Fläche; Männchen befruchtet.
Häufige Krankheiten
Robust; Meeres-Ich (Cryptocaryon), Samtflecken, Flossenfäule bei Stress oder schlechter Qualität. Regelmäßige Tests und Wechsel; Quarantäne. Nährstoffreiche Ernährung stärkt Immunsystem.


















