Naokos Feen-Lippfisch
Naokos Feen-Lippfisch (Cirrhilabrus naokoae) ist ein atemberaubender Salzwasserfisch mit einzigartigem Aussehen und Verhalten.

Naokos Feen-Lippfisch
Naokos Feen-Lippfisch (Cirrhilabrus naokoae) ist eine visuell atemberaubende Art, die Aquarianer begeistert. Lebhafte Farben und anmutige Bewegungen — eine Kombination aus Blau, Grün und Rosa machen ihn zum Blickfang in jedem Meerwasser-Setup. Länglicher Körper und ausgeprägte Flossenstruktur — beliebt bei Gelegenheits-Haltern und ernsthaften Sammlern. Oft in komplexen Riffstrukturen — lebendige Dynamik und Mittelpunkt jeder Schau.
Als relativ kürzlich entdeckte Art bedeutsam für Ästhetik und Aufklärung über marine Biodiversität. Beliebtheit wächst mit dem Wunsch nach nuancierten Riffsystemen. Friedliches Temperament und faszinierendes Verhalten ermöglichen Einblicke in marine Komplexität.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Endemisch an Riffen der Marianen-Inseln im westlichen Pazifik. Flaches Wasser, Korallenriffe und Felsvorsprünge, oft 20 bis 50 Meter Tiefe. Klares Wasser mit Sonneneinstrahlung für Riffflora. Warmes Wasser 24 °C bis 28 °C (75 °F bis 82 °F), gut oxygeniert, mit Verstecken unter Korallen.
Pflegeanforderungen
pH 8,0 bis 8,4, Temperatur 24 °C bis 28 °C, Härte 8–12 °dGH. Mindestens 75 Gallonen (284 Liter) für ein Tier oder Paar. Sandiges Substrat; Lebendgestein, Korallenstrukturen, Verstecke. Moderates bis helles LED- oder T5-Licht.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser — in der Natur Zooplankton und kleine Krebstiere. Meeresflocken, sinkende Pellets, gefrorenes und lebendes Futter. Mehrmals täglich kleine Portionen. Spirulina, Artemia, Mysis für Farbe und Vielfalt.
Verhalten & Temperament
Friedlich — oberere und mittlere Schichten, gelegentlich am Substrat. Sozial; kann in passender Anzahl schwarmartig schwimmen. Leichte Aggression gegenüber ähnlich aussehenden Arten bei Platzmangel. Vorsichtige Einführung und viele Verstecke.
Mitbewohner
Riffsichere Arten: kleine Doktorfische, Clownfische, andere Lippfische, Anthias, Grundeln, Dottybacks. Größere aggressive Arten wie Triggerfische vermeiden. Vorsicht bei anderen Feen-Lippfischen wegen Revierstreitigkeiten.
Zucht
Herausfordernd — Harems in der Natur mit dominanten Männchen. Ein Männchen zu mehreren Weibchen. Optimale Wasserqualität, Temperatur und Ernährung. Balztanz am frühen Morgen; Laich in offenem Wasser. Separater Laichbereich ohne Aggression erhöht Erfolgschancen.
Häufige Gesundheitsprobleme
Anfällig für Meerwasser-Ich (Cryptocaryon irritans), Samt-Krankheit (Oodinium) und bakterielle Infektionen. Exzellente Wasserqualität, Hygiene, frühe Krankheitszeichen. Quarantäne für Neuzugänge. Ausgewogene Ernährung und wenig Stress stärken das Immunsystem.


















