Nassarius-Schnecke: Nassarius vibex
Das U-Boot des Sandbodens. Nassarius-Schnecken vergraben sich im Sand und schießen wie Zombies hoch, wenn sie Futter im Wasser riechen.

Nassarius-Schnecke
Die Nassarius-Schnecke, wissenschaftlich Nassarius vibex, ist eine beliebte Gastropode mit länglichem, kegelförmigem, cremefarbenem Gehäuse. Sie gräbt sich ins Substrat ein und hilft, ungegessenes Futter und Detritus zu entfernen — wertvoll in etablierten Systemen.
Als „Ökosystem-Ingenieur“ belüftet sie den Sandboden und zersetzt organisches Material — besonders wichtig auf sandigem Substrat.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Karibik und Golf von Mexiko — sandige Küstengewässer, leicht salzhaltig bis salzig. Moderate bis starke Strömung; vergraben im Sand, aktiv beim Fressen. Temperatur 72 °F bis 78 °F, pH 7,5 bis 8,5.
Pflegeanforderungen
pH 7,5 bis 8,5, Temperatur 72 °F bis 78 °F, Härte 8–12 °dGH. Mindestens 20 Gallonen. Weicher Sandboden; moderates Licht; Seegras oder lichtarme Pflanzen; gute Belüftung und Filterung.
Ernährung & Fütterung
Aasfresser und Allesfresser — Detritus und organisches Material. Sinkende Pellets, Flocken, gefrorenes und lebendes Futter; Reste anderer Fische. Gelegentlich blanchiertes Gemüse. Nicht überfüttern.
Verhalten & Temperament
Grab- und Aasfress-Verhalten; gesellig in Gruppen. Friedlich — keine Bedrohung für Mitbewohner. Primär im Substrat tagsüber, nachts aktiv beim Fressen.
Mitbewohner
Friedliche Salmler, Rasboras, Danios, Corydoras, Garnelen, andere Schnecken. Aggressive Buntbarsche und Pufferfische vermeiden.
Zucht
Dioecious — Männchen und Weibchen nötig. Eier an harten Oberflächen in Clustern; Temperatur 75 °F bis 80 °F, pH 7,5 bis 8,5. Zuchtbecken oder geschützter Bereich empfohlen. Larven mit fein zerriebenem oder Flüssigfutter.
Häufige Gesundheitsprobleme
Robust, aber Gehäuseabbau bei Kalziummangel. Ernährung mit kalziumreichen Nahrungsmitteln ergänzen


















