Perlschuppen-Falterfisch
Der Perlschuppen-Falterfisch (Chaetodon xanthurus) ist ein atemberaubender Meeresfisch, bekannt für sein einzigartiges Erscheinungsbild und Verhalten.

Perlschuppen-Falterfisch
Der Perlschuppen-Falterfisch (Chaetodon xanthurus) ist eine faszinierende Art mit auffälliger Schönheit — tiefes Gelb bis schimmerndes Blau mit markanten schwarzen Zeichnungen. In der Aquaristik beliebt wegen Optik und relativ robuster Natur für Schauaquarien. Als Teil der Falterfischfamilie mit über 120 Arten steht er für marine Biodiversität und Bewusstsein für Meeresschutz.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Warmes tropisches Wasser des Indo-Pazifik — Rotes Meer, Philippinen, Great Barrier Reef. Flache Tiefen bis etwa 30 Meter; klares, sauerstoffreiches Wasser an Riffen mit Korallen als Schutz und Futterquelle.
Pflegeanforderungen
Temperatur 75–82°F (24–28°C), pH 8,1–8,4, Härte 8–12 dGH. Mindestens 125 Gallonen für aktive Schwimmer. Substrat aus Feinsand oder feinem Kies; gedämpftes Licht, Felsen und Korallen als Verstecke.
Ernährung & Fütterung
Primär carnivor: hochwertige Flocken und Pellets für Meeresfische, ergänzt durch gefrorenes oder lebendes Futter wie Artemia, Mysis und Meeresfrüchte. Mehrere kleine Mahlzeiten täglich; abwechslungsreiche Ernährung verhindert Mangelerscheinungen.
Verhalten & Temperament
Meist friedlich, kann aber territorial werden — besonders in kleinen Becken oder bei ähnlich aussehenden Arten. Oft in Paaren; Gruppenhaltung kann Aggression mindern. Mittleres bis oberes Wasser, gelegentlich am Substrat beim Futtersuchen.
Beifische
Friedliche Rifffische wie Clownfische, Kardinalfische, Doktorfische und andere sanfte Falterfische. Große aggressive Arten wie Zackenbarsche oder Drückerfische vermeiden.
Zucht
Externe Befruchtung; Balz mit Tanz und Kreisen. Separates Zuchtbecken ab 55 Gallonen mit flachen Flächen zum Ablaichen. Stabile Wasserqualität; Larven brauchen Rotiferen oder Artemia-Nauplien.
Häufige Gesundheitsprobleme
Anfällig für Ich (Cryptocaryon irritans), Meerwasser-Velvet (Amyloodinium ocellatum) und Flossenfäule bei Stress oder schlechter Wasserqualität. Regelmäßige Wasserwechsel, stabile Parameter und Quarantäne neuer Tiere. Frühzeitige Beobachtung auf auffälliges Verhalten oder körperliche Symptome.


















