Potter-Leoparden-Lippfisch
Der Potter-Leoparden-Lippfisch (Macropharyngodon geoffroy) ist ein wunderschöner, aber empfindlicher sandschlafender Leoparden-Lippfisch — riffsicher und nur für reife, nahrungsreiche Becken.

Potter-Leoparden-Lippfisch
Der Potter-Leoparden-Lippfisch (Macropharyngodon geoffroy), auch Geoffroys Lippfisch genannt, trägt ein kunstvolles Muster in Orange, Grün und Hellblau. Wie alle Leoparden-Lippfische ist Schönheit mit Empfindlichkeit verbunden — Fütterung ist die zentrale Herausforderung; nur für etablierte, mikrofaunareiche Riffsysteme und erfahrene Halter.
Er vergräbt sich nachts und bei Alarm im Sand und taucht unversehrt wieder auf — eine charmante Verteidigung.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Macropharyngodon geoffroy lebt im Pazifik, einschließlich Hawaii, über Sand-Korallen-Mischzonen in Lagunen und Außenriffen und pickt ständig kleine Wirbellose vom Substrat.
Im Aquarium braucht er offenen Feinsand zum Vergraben und ein reifes Becken mit natürlicher Mikrofauna.
Pflege & Haltung
Stabile Meerwasserwerte: Salinität etwa 1,024–1,026, pH 8,1–8,4, Temperatur etwa 24–26°C (75–79°F). Bis etwa 13 cm — reifes Becken ab 200 Litern (55 US-Gallonen) mit tief genug Sandbett. Dichte Abdeckung gegen Sprünge. Biologische Reife mit Refugium für Copepoden und Amphipoden ist wichtiger als reine Beckengröße.
Ernährung & Fütterung
Mikro-Karnivore: kleine Bodenwirbellose aus Sand und Fels. Fütterung ist die Hauptschwierigkeit — frisch importierte Tiere verweigern oft Fertignahrung und leben von Mikrofauna. Reifes Becken mit Copepoden und Amphipoden; häufig kleine Portionen gefrorener Mysis, angereicherte Artemia und fein gehacktes Meeresfrüchte. Dünn werdender Lippfisch braucht sofort häufige Lebendfütterung.
Verhalten & Temperament
Friedlich, stört niemanden; tagsüber am Sand und Fels, nachts vergraben. Einzeln oder in großem Becken als Gruppe. Die Empfindlichkeit, nicht das Temperament, ist der limitierende Faktor.
Mitbewohner
Ruhige, nicht aggressive Rifffische — andere friedliche Lippfische, Grundeln, Fahnenbarsche, Kardinalfische — die ihn nicht um Futter verdrängen. Keine aufdringlichen oder gierigen Mitbewohner. Voll riffsicher; lässt Korallen und Zierwirbellose in Ruhe.
Zucht
Macropharyngodon geoffroy ist protogyn hermaphroditisch und pelagischer Laicher; Larvenaufzucht im Heimaquarium nicht realistisch — Handelstiere sind Wildfänge.
Häufige Gesundheitsprobleme
Hauptrisiko: Verhungern in unreifen oder unterversorgten Becken — Fressreaktion und reifes, copepodenreiches System vor dem Kauf prüfen. Empfindlich beim Transport und bei Akklimatisierung. Wie alle Meeresfische anfällig für Ich (Cryptocaryon irritans) und Velvet (Amyloodinium ocellatum); Quarantänebecken brauchen Sandbett. Gesundes, fressendes Exemplar, reifes Riff mit tiefem Sand — dann kann dieser exquisite Lippfisch in den richtigen Händen gedeihen.


















