Rotflossen-Feenbarsch
Der Rotflossen-Feenbarsch (Cirrhilabrus rubripinnis) ist ein leuchtend magenta-roter Riff-Lippfisch — friedlich, robust und vollständig riffsicher.

Rotflossen-Feenbarsch
Der Rotflossen-Feenbarsch (Cirrhilabrus rubripinnis) ist ein wunderschöner, lebhafter Rifffisch — Männchen zeigen magenta-violetten Körper, gelben Flankenfleck und brillant rote Flossen, die beim Balzen aufleuchten, während Weibchen zarter rosa sind. Aktiv, robust und vollständig riffsicher bringt er Farbe und ständige Bewegung ins Gemeinschafts-Riff — ohne Gefahr für Korallen oder Wirbellose.
Wie andere Feenbarsche ist er am spektakulärsten als Männchen mit mehreren Weibchen.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Cirrhilabrus rubripinnis kommt im westlichen Pazifik vor, lebt in lockeren Gruppen über Riffhängen und Geröll und frisst Zooplankton aus der Strömung. Männchen balzen vor Weibchen-Haremen über dem Riff.
Im Aquarium braucht er offenen Schwimmraum über dem Gestein und Felswerk als Nachtversteck.
Pflege & Haltung
Stabile Meerwasserwerte: Salinität ca. 1,024–1,026, pH 8,1–8,4, Temperatur ca. 24–26°C (75–79°F). Bis ca. 8 cm (3 Zoll), ideal als Männchen mit einem oder mehreren Weibchen — ab ca. 115 Litern (30 US-Gallonen). Sicherer, lückenloser Deckel ist Pflicht. Robust und anspruchslos nach Einleben.
Ernährung & Fütterung
Mikro-Fleischfresser: häufig kleine Portionen gefrorener Mysis und angereicherter Artemia, fein gehackter Meeresfrüchte sowie kleiner Meeres-Pellets und -Flocken. Mehrere Fütterungen täglich halten Farben leuchtend.
Verhalten & Temperament
Friedlich und aktiv. Ein Männchen pro Becken, außer sehr groß; Harem ideal. Tagsüber im Freiwasser, nachts in Felsen — oft im Schleimkokon.
Mitbewohner
Clownfische, Grundeln, andere kleine Lippfische, Fahnenbarsche, Kardinalfische. Aggressive Arten meiden. Vollständig riffsicher.
Zucht
Pelagischer Laich; Aquarienaufzucht selten. Handelsstücke aus Wildfang.
Häufige Gesundheitsprobleme
Unter Stress anfällig für Meerwasser-Ich (Cryptocaryon irritans) und Meerwasser-Oodinium (Amyloodinium ocellatum). Quarantäne, stabile Werte, sicherer Deckel, häufige Fütterung — ideal als kleines Harem.


















