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Rotfleck-Falkenbarsch

Der Rotfleck-Falkenbarsch (Amblycirrhitus pinos) ist ein kleiner, robuster karibischer Falkenbarsch – riffgeeignet und charakterstark, aber ein Räuber kleiner Wirbellose.

Studio Scaped
Rotfleck-Falkenbarsch

Rotfleck-Falkenbarsch

Der Rotfleck-Falkenbarsch (Amblycirrhitus pinos) ist ein kleiner, lebhafter karibischer Riffisch mit Reihen rotbrauner Flecken auf hellem Körper und einer dunklen Fleckung nahe der Schwanzflosse. Wie andere Falkenbarsche hat er keine Schwimmblase und sitzt auf Fels und Koralle auf seinen verdickten Brustflossen, beobachtet die Umgebung mit hellen, wachen Augen und stößt dann auf vorbeiziehende Beute zu. Robust, günstig und voller Charakter – ein einfacher, unterhaltsamer Fisch fürs Meerwasseraquarium.

Sein Sitzen auf Felsen und seine Neugier machen ihn zu einem charmanten Bewohner; sein Appetit auf kleine Wirbellose muss du bei der Planung bedenken.

Natürlicher Lebensraum & Herkunft

Amblycirrhitus pinos lebt in der Karibik und im westlichen Atlantik auf Riffen und Geröll, wo er auf Koralle und Stein sitzt und kleine Wirbellose sowie Zooplankton erbeutet. Er bleibt nahe seinem Lieblingsplatz und scannt das Wasser nach Futter.

Im Aquarium schätzt er viel Lebendgestein und Korallenstruktur zum Sitzen und Verstecken.

Pflegeanforderungen

Halte stabile Meerwasserbedingungen: Salzgehalt etwa 1,024–1,026, pH 8,1–8,4, Temperatur etwa 24–26 °C (75–79 °F). Mit nur etwa 9 cm Länge reicht ein Becken ab rund 75 Litern (20 US Gallonen) mit reichlich Felswerk. Ein sicherer Deckel ist sinnvoll – Falkenbarsche können springen. Robust und anpassungsfähig, gut für Einsteiger.

Ernährung & Fütterung

Der Rotfleck-Falkenbarsch ist Fleischfresser und frisst in der Natur kleine Krebstiere und andere Wirbellose. Er nimmt Aquariumsfutter gern an: variiere mit gefrorenen Mysis und angereicherten Artemia, fein gehacktem Meeresfrüchte und hochwertigen Meeresgranulaten. Ein- bis zweimal täglich füttern – ein unkomplizierter, begeisterter Fresser.

Verhalten & Temperament

Halbaggessiv, meist friedlich aber mutig – kann viel kleinere oder scheue Mitbewohner belästigen und jagt kleine Wirbellose. Am besten einzeln halten und zu einer Gemeinschaft ähnlich großer Fische setzen. Den Tag verbringt er sitzend, beobachtet das Becken und stößt zum Fressen hervor.

Mitbewohner

Kombiniere ihn mit robusten Artgenossen ähnlicher Größe – Dottybacks, robuste Lippfische, Doktorfische, Clownfische und Ähnliche – statt winziger, scheuer Fische. Er ist riffgeeignet, aber nicht wirbellosensicher: er frisst Ziergarnelen, kleine Krabben und andere kleine bewegliche Wirbellose. Nur in Riffen ohne wertvolle kleine Wirbellose halten.

Zucht

Amblycirrhitus pinos ist ein pelagischer Laicher und wird im Heimaquarium selten gezüchtet; Handelstiere stammen aus Wildfang. Falkenbarsche sind protogyn hermaphrodit – ein dominantes Tier kann zum Männchen werden.

Häufige Gesundheitsprobleme

Der Rotfleck-Falkenbarsch ist robust, kann aber wie alle Meeresfische unter Meerwasser-Ich (Cryptocaryon irritans) und Meerwasser-Oodinium (Amyloodinium ocellatum) leiden, besonders bei Stress. Neue Tiere in Quarantäne, stabile Wasserqualität und ein gesicherter Deckel gegen Sprünge. Beachte seinen Appetit auf kleine Wirbellose – ansonsten ein einfacher, robuster und charaktervoller Meeresfisch.

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