Weißer Tiger-Grundel
Die Weiße Tiger-Grundel (Priolepis nocturna) ist ein auffälliger Meerwasserfisch mit einzigartigem Aussehen und Verhalten.

Weißer Tiger-Grundel
Die Weiße Tiger-Grundel, wissenschaftlich bekannt als Stigmatogobius spp., fasziniert die Aquaristik durch ihr markantes Erscheinungsbild und einzigartiges Verhalten. Weiße, graue und dunkle Streifen erinnern an ein Tigerfell. Als Bodenbewohner bringt sie Vielfalt ins Becken; ihr Fressverhalten beim Durchwühlen des Sandes ist unterhaltsam zu beobachten.
Ökologisch wichtig in der Heimat; Anpassungsfähigkeit an Wasser und Ernährung macht sie robust. Sie hilft, den Boden sauber zu halten, indem sie Substrat nach Nahrung durchsucht.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Heimat sind Brackgewässer Südostasiens – Küsten, Mündungen und Flussdeltas in Thailand und Malaysia. Schlammiger oder sandiger Boden mit Detritus und Pflanzenresten. Flache Gewässer mit variabler Salinität.
Von Süßwasser bis leicht brackig; Schwarz- oder Klarwasser mit organischem Material. Im Aquarium leicht saurer pH, weiche Härte und passende Salinität nachahmen.
Pflegeanforderungen
pH 6,0 bis 7,5, Temperatur 24 °C bis 28 °C (75 °F bis 82 °F), GH 5 bis 15 °dGH. Mindestens 30 Gallonen Schwimm- und Fressraum. Feiner Sand oder glatte Kiesel; Treibholz, Steine und Pflanzen als Verstecke. Moderates Licht; Java-Moos und Schwimmfarn eignen sich gut.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: Detritus, kleine Wirbellose, Pflanzenmaterial. Hochwertige Sinkflocken oder -pellets, ergänzt durch Artemia, Daphnien und Mückenlarven. Spirulina oder blanchiertes Gemüse für Abwechslung. 2–3 mal täglich, nicht überfüttern.
Verhalten & Temperament
Meist friedlich, Männchen können territorial sein. Bodennah mit Verstecken für Sicherheit. In Gruppen haltbar, mehrere Tiere mindern Aggression unter Männchen. Sichtbares Wühlen im Substrat ist typisch.
Mitbewohner
Friedliche Gemeinschaftsfische: Neon-Tetras, Rasboras, Danios, manche Schmerlen. Corydoras als Bodenbewohner mit ähnlichen Ansprüchen. Große aggressive Buntbarsche oder Barben vermeiden; schnelle Kleinfische können beim Fressen stören.
Zucht
Substratlaicher; Eier in feinem Kies oder geschützten Bereichen. Temperatur leicht erhöhen und regelmäßige Wasserwechsel können Laich anregen. Schlupf nach 3–4 Tagen; Jungfische mit Infusorien oder fein zerriebener Flockennahrung.
Häufige Gesundheitsprobleme
Bei schlechter Wasserqualität: Ich, Flossenfäule, bakterielle Infektionen. Stabile Werte, Quarantäne für Neuzugänge, regelmäßige Beobachtung. Bei Auffälligkeiten Wasser anpassen, medizinisch behandeln oder Mitbewohner prüfen. Mit aufmerksamer Pflege gedeiht die Weiße Tiger-Grundel in einem gut geführt


















