Wrackfisch
Der Wrackfisch (Pseudanthias squamipinnis) ist ein auffälliger Meerwasserfisch mit einzigartigem Aussehen und Verhalten.

Wrackfisch
Der Wrackfisch, wissenschaftlich bekannt als Polyprion americanus, fasziniert mit breitem, abgeflachtem Körper und grau-gelber Zeichnung, die sich bei Erregung verändert. Großrundete Flossen – ein Blickfang und ökologisch wichtiger Räuber in der Tiefe.
Für fortgeschrittene Aquarianer wegen spezieller Ansprüche aus der Wildherkunft.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Warmes gemäßigtes Atlantikwasser von Florida bis Brasilien – Kontinentalschelf und Tiefen bis 600 Meter. Felsen, Riffe, Wracks als Unterschlupf und Jagdgrund. Klares bis mäßig trübes, sauerstoffreiches Wasser.
Pflegeanforderungen
pH 7,0 bis 8,5, 24 °C bis 28 °C (75 °F bis 82 °F), 8–12 °dGH. Mindestens 200 Gallonen; Sand oder feiner Kies, Felsen, Höhlen, Treibholz. Moderates Licht; Anubias und Java-Farn als Deckung. Regelmäßige Wasserwechsel und Tests.
Ernährung & Fütterung
Fleischfresser: sinkende Pellets, Tiefkühl- und Lebendfutter – Garnelen, Fischfilet, Meeresfrüchte; gelegentlich Gemüse. 2–3 mal täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Einzelgänger bis halbaggressiv; Revierbildung. Vertikales Schwimmen; anfangs scheu nach Einführung. Großes Becken mit Verstecken und Sichtschutz fördert Selbstvertrauen.
Mitbewohner
Größere robuste Arten wie Gelber Doktorfisch, Kaninchenfische, manche Riffbarsche; Clownfische bei genug Platz. Kleine Fische wie Neons oder Guppys vermeiden – Beute. Puffer und Feuerfische oft ungeeignet.
Zucht
Komplex; Laich in der Tiefe unter optimalen Bedingungen. Größere Wasserwechsel können Regen und Jahreszeiten simulieren. Eier an Substrat oder Fels; Adulte von Brut trennen.
Häufige Gesundheitsprobleme
Ich, Flossenfäule, Schwimmblasenstörung bei Stress und schlechter Qualität. Umfassende Tests, Wartung, passende Mitbewohner, Quarantäne – damit der Wrackfisch lebendig und aktiv bleibt


















