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Gelber Meerbarbe

Die Gelbe Meerbarbe (Parupeneus cyclostomus), auch Goldsattel-Meerbarbe genannt, ist ein robuster, aktiver Sandwühler und Räuber — riff sicher, frisst aber kleine Fische und Wirbellose.

Studio Scaped
Gelber Meerbarbe

Gelbe Meerbarbe

Die Gelbe Meerbarbe (Parupeneus cyclostomus), besser bekannt als Goldsattel-Meerbarbe, ist ein aktiver, charakterstarker Rifffisch — häufig in einer auffälligen leuchtend-gelben Morphe, aber auch in gedämpfteren Formen, und sofort an den beiden langen Sinnesbarteln unter dem Kinn zu erkennen. Mit diesen „Schnurrhaaren“ wühlt sie im Sand und in Spalten nach Beute und arbeitet unermüdlich am Boden. Robust und faszinierend ist sie ein toller Fisch für ein großes fischbetontes Aquarium — Größe und räuberische Ernährung musst du aber einplanen.

Zu beobachten, wie sie mit den Barteln den Boden durchsiebt, gehört zu den Freuden ihrer Haltung.

Natürlicher Lebensraum & Herkunft

Parupeneus cyclostomus ist im Indopazifik weit verbreitet und bewegt sich aktiv über Sand, Geröll und Riff, wobei sie mit den Barteln kleine Wirbellose und Fische aufspürt und ausgräbt. Sie ist ein umherstreifender Jäger, der viel Revier abdeckt.

Im Aquarium will sie offenen Sand zum Suchen, Felsgestein als Struktur und reichlich Schwimmraum für einen aktiven, großen Fisch.

Pflegeanforderungen

Halte stabile Meerwasserbedingungen: Salzgehalt etwa 1,024–1,026, pH 8,1–8,4 und eine Temperatur von etwa 24–26 °C (75–79 °F). Mit bis zu etwa 50 cm (20 Zoll) Länge braucht sie ein großes Becken — in der Größenordnung von 570 Litern (rund 150 US Gallonen) oder mehr — mit einer offenen Sandfläche für natürliches Suchen. Bei ausreichend Platz ist sie robust und anpassungsfähig.

Ernährung & Fütterung

Die Gelbe Meerbarbe ist ein Fleischfresser, der in der Natur kleine Wirbellose und Fische jagt und Sand mit den Barteln durchsiebt. Im Aquarium biete eine abwechslungsreiche fleischige Kost — gefrorene Mysis und angereicherte Artemia, gehackte Meeresfrüchte und hochwertige Meeresgranulate — und eine offene Sandfläche, damit sie ihr natürliches Wühlverhalten zeigen kann. Füttere ein- bis zweimal täglich; sie frisst aktiv und begeistert.

Verhalten & Temperament

Das ist ein halbaggressiver, aktiver Fisch, der zu gleich großen Mitbewohnern meist friedlich ist, aber kleine Fische und Wirbellose frisst und kleinere Fische mobben kann. Am besten hältst du sie einzeln oder mit robusten Begleitern in einem großen Becken. Den Tag verbringt sie damit, umherzustreifen und den Boden nach Futter abzusuchen.

Mitbewohner

Halte sie mit robusten Meeresfischen ähnlicher oder größerer Größe — Doktorfische, große Lippfische, Kaiserfische und Ähnliches. Vermeide kleine, scheue Fische. Sie ist riff sicher, frisst aber als aktiver Jäger Ziergarnelen, kleine Krabben und kleine Fische — also nur in Systemen ohne wertvolle kleine bewegliche Wirbellose oder winzige Fische.

Zucht

Parupeneus cyclostomus ist ein pelagischer Laicher und wird im Heimaquarium nicht gezüchtet; Handelsstücke stammen aus Wildfang.

Häufige Gesundheitsprobleme

Die Gelbe Meerbarbe ist robust, kann aber wie alle Meeresfische unter Meerwasser-Ich (Cryptocaryon irritans) und Meerwasser-Oodinium (Amyloodinium ocellatum) leiden, besonders bei Stress. Quarantäne für Neuankömmlinge, stabile Wasserqualität und eine offene Sandfläche. Bei Größe und Appetit auf kleine Fische und Wirbellose ist sie sonst ein robuster, aktiver und faszinierender Fisch für ein großes Meerwasseraquarium.

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